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Fußball: 3. Liga

Preußen holen wohl Tritz und testen Form gegen Wiedenbrück

Münster

Der SC Preußen hat die Hälfte der Vorbereitung hinter sich. Noch aber fehlen ein paar elementare Teile im Aufgebot für die neue Saison. Stephane Tritz aus Frankreich soll der nächste Rechtsverteidiger werden. Zudem muss noch ein Mann fürs Abwehrzentrum her, da ja der gestern in Köln am Knie operierte Simon Scherder lange ausfällt. Am Mittwoch steht ein Test gegen den SC Wiedenbrück an.

Alexander Heflik

Zur Probe beim SCP: Freddy Mombongo. Foto: Jürgen Peperhowe

Mittwoch ist Bergfest beim SC Preußen. Nicht deshalb, weil der Fußball-Drittligist zu einem weiteren Testspiel in die Baumberge und nach Billerbeck ausweicht und dabei auf der Sportanlage Helker Berg auf Regionalligist SC Wiedenbrück um 18.30 Uhr trifft, sondern weil dann 18 Tage üben für die nächste Saison vorbei sind – und 18 Tage noch bis zum Heimspiel-Auftakt gegen die SG Sonnenhof Großaspach folgen.

Berzel taucht auf

Ja, ja, das Team der Preußen bekommt schärfere Konturen, der Neuaufbau ist in vollem Gange. Zwölf Spieler gingen, ein 13., Aaron Berzel (Vertrag bis Sommer 2016), soll den Club noch verlassen. Am Montag tauchte der Rechtsverteidiger wieder beim Training auf, nur eine Rückkehr in die Teamarbeit wird es nicht mehr geben, er „durfte“ ein individuelles Arbeitsprogramm verrichten. Im Klartext: Er lief, und sonst nichts. Zuletzt hatte Berzel bei seinem früheren Club Darmstadt 98 mittrainiert. Trainer Ralf Loose glaubt fest daran, dass es zu einer Einigung mit ihm kommen wird – sprich einer Vertragsauflösung.

Zumal der SCP gerade an dieser Stelle wohl am stärksten „aufgerüstet“ hat: Kevin Schöneberg ist wieder zurück im Training, Björn Kopplin wurde von Zweitligist Union Berlin geholt. Vor der Unterschrift steht zudem der Franzose Stephane Tritz vom Zweitligisten Stade Brest. Er kommt auf 83 Zweitliga-Einsätze in Frankreich für FC Tours und Stade Brest. Zudem spielte er für die zweite Mannschaft von Racing Straßburg in 70 Begegnungen. Zwischenzeitlich war er beim rumänischen Erstligisten Otelui Galati (2013/14) angestellt. Am Ende rangeln also wohl drei Verteidiger mit Zweitliga-Erfahrung um einen Platz hinten rechts.

Mombongo spielt vor

Ein anderer Kandidat wird als Option für die Offensive am Dienstag und Mittwoch in Augenschein genommen: Freddy Mombongo, geboren in Kinshasa und aufgewachsen bei Adoptiveltern in Köln, will wieder in Deutschland spielen. In der Jugend lief der Mittelstürmer für Fortuna Köln, Alemannia Aachen und den 1. FC Köln auf. Von 2008 bis 2014 war er in Belgien für AS Eupen, RAEC Mons und Royal Antwerpen in der Jupiler League (28 Spiele/2 Tore) und 2. Liga (101 Spiele/41 Tore) aktiv. Die abgelaufene Saison verbrachte er in Aserbaidschan bei Azal PFK Baku, wo er in der höchsten Klasse in 29 Partien 13 Treffer schoss. „Die Liga ist nicht schlecht, ich würde sie mit der 2. Bundesliga vergleichen“, wollte der 29-Jährige sein Licht nicht unter den Scheffel stellen. „Ein interessanter Spieler, vielleicht wird er gegen Wiedenbrück eingesetzt“, hält sich Sportvorstand Carsten Gockel alle Türen offen.

►  Testspieler: Die Innenverteidiger Jan Washausen (Eintracht Braunschweig) und Ahmet Saglam (TKI Tavsanli Linyitspor/Türkei) bleiben Kandidaten für eine Verpflichtung. Neven Lastro (NK Osijek) wurde eine Absage erteilt.►  Verletzt: Neuzugang Benjamin Schwarz laboriert an Adduktorenproblemen und muss kürzertreten.

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