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Fußball: Tribünengespräch

Reckels beruhigt, Göcking stöhnt – und Zeugner atmet auf

Münster

Westfalenligist 1. FC Gievenbeck schaut nicht über den Zaun, Bezirksligist GW Gelmer wird das Abstiegsgespenst nicht los, derweil Liga-Konkurrent BW Aasee neue Hoffnung schöpft. Die Amateurfußballer bereiten sich auf ein spannendes Saisonfinale vor.

Von André Fischer und Wilfried Sprenger

Mit Gelmer immer noch nicht aller Sorgen ledig: Torjäger Niklaas Houghton. Foto: wh

MünsterWestfalenligist 1. FC Gievenbeck bleibt auch nach dem 2:2 im Top-Spiel bei Preußen Espelkamp in einer vorzüglichen Situation. Platz zwei und damit die Relegation zur Oberliga sind in eigener Hand. Möglicherweise ist noch mehr drin, wenn die eigenen Hausaufgaben gemacht werden und ein Stadtrivale Schützenhilfe betreibt. Am Sonntag führt die Reise des TuS Hiltrup zum Spitzenreiter Delbrücker SC. Gewinnen die Gäste und auch der FCG beim Lüner SV, wären es nur noch zwei Zähler Rückstand auf DSC. „Wir schauen nur auf uns“, predigt Trainer Florian Reckels seit Monaten gebetsmühlenartig. Aber mal ehrlich: Auch der 39-Jährige kennt ja durchaus die Tabelle.

Göcking noch nervös

In der Bezirksliga 7 kaut GW Gelmer weiter auf den Nägeln. „Es hört einfach nicht auf“, sagte Gerrit Göcking. Das Fünf-Punkte-Polster auf die Abstiegsränge ist für den Trainer kein Ruhekissen. „In dieser Liga bist du wirklich erst sicher, wenn auch theoretische Zweifel beseitigt sind.“ Dass Gelmer weiter Stress hat, macht BW Aasee froh. Mit dem spektakulären 6:4-Erfolg über den TuS Graf Kobbo Tecklenburg schlossen die Münsteraner zu Germania Hauenhorst auf. Selbst ein früher 0:3-Rückstand warf die Blau-Weißen nicht um. „Mit dem Tor zum 1:3 war der Glaube da, dieses Spiel noch herumreißen zu können. Was die Mannschaft dann gezeigt hat, war wirklich beeindruckend“, sagte Trainer André Kuhlmann.

Stabile Wolbecker

Endgültig gesichert ist der VfL Wolbeck. Das 2:0 gegen BW Sünninghausen war kein Glanzstück, aber sorgte für Erleichterung. „Am Ende einer Saison weiß man ja nie, was noch für Ergebnisse auftreten. Insofern war ich doch erleichtert“, sagte Trainer Kolja Zeugner, der mit seiner Truppe nach dem personellen Umbruch eine sehr stabile Runde lieferte.

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