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Fußball: Westfalenliga

Reckels und sein Trainerstab verlängern beim 1. FC Gievenbeck bis 2022

Münster

Die ersten Monate verliefen gut. Kein Grund also, mit einer Vertragsverlängerung zu warten. Florian Reckels und sein komplettes Trainerteam machen auch in der nächsten Saison beim 1. FC Gievenbeck weiter. Die Zusammenarbeit auf allen Ebenen sei sehr vertrauensvoll, betont der Coach.

Thomas Rellmann

„Ich habe richtig Bock auf die Sache“, sagt Florian Reckels. Der Lehrer vom Stein-Gymnasium musste nicht lange überlegen: Er bleibt im Sportpark. Foto: Wilfried Hiegemann

Die Nachricht selbst kommt wenig überraschend, der Zeitpunkt ist nicht völlig ungewöhnlich. Florian Reckels bleibt auch 2021/22 Coach des 1. FC Gievenbeck. Mit ihm hat sein Stab um die Assistenten Stefan Bischoff und Klas Tranow sowie Torwarttrainer Claus Puls verlängert. Einzig dass der 38-Jährige und der Westfalenligist zunächst nur eine Liaison für ein Jahr eingegangen waren, wo die Zusammenarbeit im Grunde ja langfristiger Natur sein sollte, hatte wohl nicht jeder auf dem Schirm.

„Ich sehe eigentlich keine Notwendigkeit, sich für mehr als eine Spielzeit zu binden“, erläutert Reckels. Läuft es nach Wunsch, können die Partner ja immer wieder einen draufsetzen. Im Sportpark ist das offenbar der Fall. „Ich sehe hier ein gutes Fundament. Was Besseres werde ich in Münster nicht finden“, sagt der Coach, der erst im Sommer kam. Zuvor hatte er nach seiner ersten Trainer-Chefstelle TuS Altenberge zwölf Monate pausiert. „Ich weiß, dass wir noch recht früh dran sind, aber es kann nicht schaden, vor Weihnachten Klarheit zu haben.“ Der nächste Schritt sind nun Gespräche mit Spielern. Auch hier sind die Signale seitens der Achse um Nils Heubrock, Christian Keil und Nico Eschhaus positiv. „Die Jungs sind im besten Fußballeralter und eine richtige FCG-Basis.“

Florian Reckels

Sein Einstieg in Gievenbeck lief beinahe nach Plan – sonst wäre der Kontrakt auch nicht ausgedehnt worden. „Natürlich braucht es Zeit, um Dinge zu entwickeln. Aber wir haben uns sehr schnell angenähert“, sagt Reckels. „Wir müssen noch weiter zusammenwachsen. Es wird auch schwere Momente geben – und wir werden dreckige Siege feiern, die werden uns dann festigen.“ Den herzlichen Empfang im Verein hat er aber nicht vergessen.

Sportlich sind 13 Zähler aus sieben Partien, die Rang vier bedeuten, auch eine starke Ausbeute. Ein dritter Oberliga-Aufstieg scheint in dieser Spielzeit allein wegen der starken Konkurrenz zwar schwierig. Ausschließen will ihn Reckels zumindest auf Sicht aber nicht. „Das Gievenbecker Ziel ist vor allem Ehrlichkeit gegenüber den jungen Spielern, denen eine Perspektive in der ersten Mannschaft versprochen wird.“ Aber darüber hinaus spielt die Tabelle auch immer eine Rolle. „Vielleicht sind meine persönlichen Ambitionen auch noch mal höhere. Ich glaube dennoch, dass wir uns da gut verständigen werden.“

Zwei lange Ägiden

Nach zwei langen Ägiden mit Trainern aus den eigenen Reihen (Maik Weßels, Benjamin Heeke) versucht es der FCG nun also mit einer externen Lösung. Wie es aussieht, mit Erfolg. „Der Blick eines Außenstehenden auf den Verein und die erste Mannschaft kann ja auch mal neue Perspektiven eröffnen“, sagt Reckels selbst.

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