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Rudern: 50. Frühjahrsregatta

Ruderer planen Neustart auf dem Aasee Ende April

Münster

Still ruht der Aasee. Als Folge der Pandemie schlugen Ruderer in diesem Jahr keine Wellen. Doch die Sportler sehen Licht am Ende des Tunnels. Ende April soll auf dem münsterischen Gewässer die Saison mit der 50. Frühjahrsregatta eröffnet werden.

Ansgar Griebel

Die Jubiläumsveranstaltung ist terminiert: Ende April treffen sich die Ruderer zur 50. Frühjahrsregatta auf dem Aasee. Foto: Jürgen Peperhowe

Noch lastet das Coronavirus bleischwer über Land und Leuten – der November-Lockdown geht in diesen Tagen in die Verlängerung und die heimische Sportwelt darf schon mal einen Haken hinter das verlorene Jahr 2020 setzen. Auch der Münsteraner Regattaverein spielte seine (Neben-)Rolle beim großen Streichkonzert im Krisenjahr: MRV-Vorsitzender Henrik Niebuhr und Regattaleiter Nils Warnke hatten wenig zu tun in dieser Ruder-Saison – ihr Beitrag beschränkte sich auf die Absagen der 50. Frühjahrsregatta und des Renntags der Sprint-Bundesliga auf dem Aasee.

Doch mit der Jahreswende haben auch die MRV-Verantwortlichen wieder Land in Sicht. Die Jubiläumsveranstaltung auf dem Aasee ist erneut terminiert: Am 24. und 25. April soll in Münster traditionell das Ruderjahr für den bundesweiten Nachwuchs eröffnet werden. Sportamt und Anlieger haben den Termin der Frühjahrsregatta notiert, beim Regattaverein beginnen die ersten Gedankenspiele, wie diese Großveranstaltung unter Corona-Bedingungen über die Bühne gebracht werden könnte. „Wir starten aber erst im Januar mit den konkreteren Planungen“, sagt Niebuhr wohlwissend, dass auch dann noch mit reichlich Unwägbarkeiten zu rechnen ist. „Natürlich ist entscheidend, welche Grundvoraussetzungen im April herrschen werden, was die dann aktuelle Schutzverordnung erfordert.“

Allemal habe man die wenigen Regatten, die bundesweit unter Corona-Bedingungen durchgeführt wurden, genau beobachtet. „Das Rudern dürfte da das kleinste Problem sein“, sagt Niebuhr. „Die Hauptschwierigkeit wird darin liegen, die Zuschauerströme zu steuern.“ Auf dem See dürfte Regattaleiter Warnke demnach wohl auf bewährte Planungen zurückgreifen, am Ufer dürften ungewohnte Umleitungen und ein abgesperrter Bootsplatz für ein neues Bild sorgen.

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