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Rudern: Sprint-DM

RV Münster mit goldenem Abschluss in Bremen

Münster

Als wäre die Saison nicht ohnehin schon metallhaltig genug gewesen, entpuppten sich die Ruder-Asse des RV Münster auch bei ihrem letzten Saisonwettkampf als Medaillen-Hamster. Neunmal eroberten sie bei der Sprint-DM in Bremen das Podest – ein Grund, sich nun auf die faule Haut zu legen, gibt es aber nicht.

Von Henner Henning

Deutscher Sprint-Meister: Der U-19-Achter des RVM war auf dem Werdersee in Bremen nicht zu schlagen. Foto: Detlev Seyb

Es war der passende Abschluss der Saison 2021, in der sich der RV Münster als wahrer Medaillensammler entpuppte. Hatten schon Kieran Holthues (Silber) bei der Junioren-WM sowie Celina Waldschmidt und Ole und Sönke Kruse (jeweils Bronze) bei der U-23-EM für Edelmetall gesorgt, setzten die Ruder-Asse des RVM nun bei der Sprint-DM auf dem Werdersee in Bremen noch einmal ein Ausrufezeichen. Neunmal ging es beim traditionellen Saisonausstieg auf das Podest, fünfmal auf die oberste Stufe. „Damit sind wir mehr als zufrieden“, sagt Trainer Thorsten Kortmann.

Gold gab es im U-19-Doppelvierer ohne Steuermann (David Wieczorek, Vinzent Kuhn, Leonard Allmann und Holthues), im U-17-Doppelzweier (Sara Grauer/Tjorven Schneider), im Junior-Mixed-Doppelvierer (Steuerfrau Christina König, Schneider, Grauer, Johannes und Sebastian Hopf), im U-17-Doppelvierer (Steuerfrau König, Mirja Meise, Ximena Simsch, Grauer, Schneider) und im U-17-Achter (Steuermann Andreas Hösch, Daniel, Johannes und Sebastian Hopf, Jacob Carl, Constantin Beck, Nevio von Lüpke, Lars Werlemann, Karim Karidio). Dazu holten der Zweier, der U-19-Achter sowie der U-19-Vierer mit Steuermann Silber, Bronze gab es für den U-17-Vierer mit Steuermann.

In allen Achter-Konkurrenzen vertreten

Beachtlich ist zudem, dass der RVM in den Achter-Konkurrenzen (zwei Männer-Boote, U 19, U 17) in allen männlichen Altersklassen vertreten war und dabei zwei Medaillen gewann. Nach dem Triumph in der Bundesliga mussten lediglich die beiden Männer-Achter mit Rang fünf und sieben Federn lassen.

Langeweile kommt beim RVM in den nächsten Tagen nicht auf. Eine siebenköpfige Gruppe machte sich am Montag auf ins Athletiklager des Landesverbandes, dazu stehen durch altersbedingte Bootswechsel Tests für mögliche neue Besetzungen an. „Darüber hinaus ist es Ziel, die physiologische Leistungsfähigkeit über die Wintermonate zu optimieren, um die Basis für die Saison 2022 zu schaffen“, sagt Kortmann. Damit der RVM auch im nächsten Jahr wieder national und international erfolgreich mitmischt.

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