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Handball: Landesliga

SC Münster 08 gewinnt Derby-Krimi gegen Sparta - Marius Müller ragt heraus

Münster

Am ersten Spieltag der Handball-Landesliga stand gleich das Stadtduell zwischen Sparta Münster und dem SC Münster 08 auf dem Programm. In der vorgezogenen Partie am Freitagabend setzte sich Nullacht durch - vor allem dank eines Akteurs. 

Von Jonas Austermann

Nullachts Jan-Philipp Meyer (Mitte) wird in dieser Szene von Sparta-Akteur Alexander Barth aufgehalten. Foto: Marc Kreisel

Was für ein Auftakt in der Handball-Landesliga: Zwischen Sparta Münster und dem SC Münster 08 kam es gleich zu einem Stadtduell – mit dem besseren Ende für Nullacht. Eine Minute vor Schluss warfen die Gäste an der Sentruper Höhe das entscheidende Tor zum 24:23 (9:12).

„Wir haben einen klassischen Fehlstart in die Partie hingelegt“, sagte Coach Kay Sparenberg über die Zwischenstände 1:5 und 3:9. Die verursachten beim 08-Trainer Hitzewallungen und eine gewisse Sorge. Sparenberg aber nutzte seinen breit besetzten Kader aus und wechselte auch im Tor früh, um das anfangs "dynamische" Sparta in den Griff zu bekommen. Bis zur Pause hatten die Gäste den Anschluss hergestellt.

Entscheidung erst in der letzten Minute

"Wir sind sehr gut in die Partie gekommen", meinte Spartas Mannschaftsverantwortlicher Niklas Otto, der vor allem eine starke Defensive bei seinem Team sah. Die Saisonvorbereitung aber war alles andere als optimal bei den Hausherren - und so schlichen sich immer mehr kleinere Fehler ein. Auch, weil nur vier echte Rückraumkräfte zur Verfügung standen.

Otto erklärte: "Die Kräfte haben nachgelassen, am Ende entscheiden Kleinigkeiten die Partie." Für Sparenberg war es keinesfalls selbstverständlich, "dass wir das Spiel noch drehen". Nullacht aber hatte in Marius Müller (acht Treffer, davon vier Siebenmeter) einen Spieler, der herausragte. Zudem kamen Jan-Philipp Meyer und Lasse Gehmeyr auf fünf Tore.

Eine Minute vor Schluss trafen die Gäste entscheidend, wehrten anschließend Spartas Angriff ab und konnten in Ballbesitz die restliche Zeit von der Uhr nehmen. "Mit der Leistung können wir zufrieden sein, mit dem Ergebnis nicht", meinte der Sparta-Verantwortliche Otto.

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