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Fußball: Bezirksliga

SC Münster 08 nach 4:3 gegen SV Burgsteinfurt auch rechnerisch durch

Münster

Der SC Münster 08 hat den Klassenerhalt in der Bezirksliga gesichert. Am Donnerstagabend bezwang das Team von Trainer Julian Wiedenhöft den SV Burgsteinfurt mit 4:3. Der Siegtreffer fiel erst in der sechsten Minute der Nachspielzeit.

-ag/afi-

Klassenerhalt gesichert: Nullacht-Coach Julian Wiedenhöft Foto: pl

Es ist immer so eine Sache mit der Theorie. Schluss damit, Bezirksligist SC Münster 08 hat durch das 4:3 (2:0) gegen den SV Burgsteinfurt am Donnerstagabend nun auch rechnerische die Klasse gehalten. „Wahnsinn, für solche Spiele verneige ich mich vor den Jungs“, war Trainer Julian Wiedenhöft emotional angefasst. 2:0 geführt, 2:2, 3:2 geführt, 3:3 – dann mit dem Schlusspfiff den Siegtreffer markiert: Wahnsinn! „Das haben wir auch unserer Bea zu verdanken“, schickte der Coach ein Dankeschön an die Yogalehrerin, die am Dienstag die Truppe auf dem Platz zum Schwitzen brachte.

Peter Ciuraj (27.) und Marius von Felde (43.) stellten die Weichen mit ihren Toren vor dem Gang in die Pause zunächst auf Sieg. Denkste! Helio Ricardo Faria da Silva (50.) und Volkan Haziri (60.) glichen in der zweiten Hälfte aus. Auch auf das 3:2 durch Gunnar Weber (61.) hatten die Gäste in der Nachspielzeit eine Antwort (Alexander Hollermann/90.+3). In der sechsten Minute on top war dann Justus Christian Schwarzer aus dem Gewühl zur Stelle. „Jetzt werden wir uns zwei oder drei Bier gönnen, das haben wir uns verdient“, so Wiedenhöft.

Am Freitagabend könnte GW Gelmer noch eine Schlagzeile liefern, zumindest eine Meldung in eigener Sache. Findige Mathematiker können den Mannen nach der jüngsten 1:4-Niederlage in Burgsteinfurt von Trainer Gerrit Göcking aktuell noch Abstiegsängste einreden, mit einem Sieg in der vorgezogenen Partie gegen den SV Ibbenbüren (19.30 Uhr, Heidestadion) könnten die Grün-Weißen (42 Punkte) ihren Vorsprung auf BW ­Aasee (37) und Germania Hauenhorst (37), die derzeit punktgleich dies- und jenseits der Kellertür stehen, auf zwischenzeitlich acht Zähler ausbauen – schwer zu stemmen für die Verfolger bei drei noch ausstehenden Partien.

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