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Leichtathletik: Läufer-Meeting

Schulze Kalthoff vertritt LG Brillux bei der DM – Herden fehlt nicht viel

Münster

Kerstin Schulze Kalthoff von der LG Brillux Münster hat ihr Ticket für die Deutschen Meisterschaften sicher. Doch auch andere Clubkollegen setzten sich am Wochenende in Karlsruhe und beim FLVW-Kaderwettkampf in Szene. Luka Herden bewies etwa ebenfalls seine Klasse.

Eine Klasse für sich: Nele und Marco Sietmann Foto: Iris Bergmann

Durchwachsen. Das waren die Bedingungen beim Läufer-Meeting am Wochenende in Karlsruhe. Das Wetter spielte den Athleten der LG Brillux in Baden-Württemberg nicht unbedingt in die Karten. Und doch waren die Leistungen „sehr vielversprechend“, wie Cheftrainer Jörg Riethues hoch erfreut bilanzierte.

Kerstin Schulze Kalthoff erreichte in dem international besetzten Feld über die 3000 Meter Platz sieben. 10:35,12 Minuten bedeuteten einen starken Saisoneinstieg – damit knackte sie die Norm für die Deutschen Meisterschaften in Braunschweig bei den Frauen. Marco Sietmann bewies über die 3000 Meter ebenfalls seine Klasse. In 9:34,26 Minuten unterbot er hier die Vorgabe für die U-23-DM in Koblenz.

Die U-18-Aktiven standen dem in nichts nach. Emma Wöhrmann (4:41,66 Minuten) und Nele Sietmann (4:47,28 Minuten) setzten mit persönlichen Bestzeiten über die 1500 Meter Ausrufezeichen. Lohn für die Mühen: ein Startplatz bei den nationalen Titelkämpfen in Rostock. In die Bestenliste des Deutschen Leichtathletik-Verbandes schaffte es Jil-Marie Flieger mit 2:19,75 Minuten auf 800 Metern. Und Silas Zahlten überzeugte in 1:55,44 Minuten über diese Distanz mit einer persönlichen Bestzeit. Das ist schon bemerkenswert.

Keine 24 Stunden später standen LG-Athleten beim Kaderwettkampf des Fußball-und Leichtathletik-Verbandes Westfalen unter Leitung von Stützpunkttrainer Stefan Vinbrüx am Horstmarer Landweg auf der Tartanbahn. Herausragend: Luka Herden. Mit 7,47 Metern im Weitsprung knackte er hier die U-23-Norm. Gleichzeitig fehlen ihm nur drei Zentimeter zur Vorgabe der DM bei den Männern. „Das ist machbar. Der Wettkampf am Sonntag war eine Windlotterie“, so Riethues. Viel Regen und Böen stellten sich den Teilnehmern immer wieder in den Weg.

Ohne groß durchzupusten geht es an diesem Wochenende weiter. Die Reise führt nach Weinheim, der größten Stadt des Rhein-Neckar-Kreises. Dort steigt ein Sprinter- und Springer-Meeting – mit reichlich münsterischer Note.

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