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Schwimmen: 16. Münsteraner Mittelstreckenvergleich

„Hat echt Spaß gemacht“: SGS-Aktive brechen mehrere Vereinsrekorde

Münster

Nach drei Jahren konnte die SGS am Wochenende endlich wieder den Münsteraner Mittelstreckenvergleich ausrichten. Das Event diente vor allem als Test für die kommenden Wochen – bot aber neben persönlichen Bestzeiten auch neue Vereinsrekorde.

Von Camillo von Ketteler

Darleen Kock (Jahrgang 2010) brillierte am Wochenende im Stadtbad Mitte und schwamm über 1500 Meter Freistil einen neuen SGS-Vereinsrekord. Foto: Mario Kock

Landauf, landab kann seit Monaten wieder recht bedenkenlos Sport betrieben werden, Corona schränkt da nicht mehr ein. Und doch gibt es noch Veranstaltungen, die erst jetzt so langsam aus ihrer langen Pandemie-Pause kommen. Ganze drei Jahre musste die SGS Münster auf die Ausrichtung ihres 16. Mittelstreckenvergleichs warten – am vergangenen Wochenende war es nun endlich so weit.

„Es war lang“, beschrieb SGS-Trainer Markus Erth die beiden vollen Tagen, fügte dann aber schnell an: „Das Wochenende war schon richtig gut und hat echt Spaß gemacht. Unsere Schwimmerinnen und Schwimmer haben sich richtig gepusht und das super gemacht.“ Für den Coach, der erst im September 2020 zur Startgemeinschaft gestoßen war, war es die erste Ausgabe des Events – bei der er gleich vier Vereinsrekorde über die langen Strecken auf der Kurzbahn bestaunen durfte.

Schürmann brilliert gleich doppelt

Über 1500 Meter Freistil sicherte sich Lion Telmo Schürmann (Jahrgang 2005) am Samstag nach 17:00,15 Minuten eine frische Bestzeit – und trug sich einen Tag später über 800 Meter Freistil direkt noch mal in die Vereinsbücher ein (8:54,11 Minuten). Über die gleiche Distanz, aber in einer anderen Altersklasse setzte Kevin Kock (2007) einen neuen Club-Bestwert, als er nach 8:58,92 Minuten anschlug. Und da seine kleine Schwester Darleen (2010) nach 20:06,62 Minuten für ein neues SGS-Hoch über 1500 Meter Freistil sorgte, durfte im Hause Kock am Wochenende gleich zweimal gejubelt werden.

Insgesamt schwammen die 75 SGS-Aktiven zahlreiche persönliche Bestzeiten. Auch wenn Erth ein kleines bisschen Wasser in den Bilanz-Wein goss, betonte, „dass viele Strecken dabei gewesen sind, die nicht oft geschwommen werden“, es deshalb verhältnismäßig einfach sei, Bestzeiten zu schwimmen, war es ein erfolgreiches Wochenende für seine Truppe. „Das war ein super Zwischenstand um zu sehen, wie wir aus der Winterpause gekommen sind“, sagte er.

Fingerzeig für die kommenden Wochen

Ein erster Fingerzeig war das Event vor allem schon für die nächsten zwei Wochen. Nach dem DMSJ-Bundesfinale am kommenden Wochenende warten am 4. Februar die deutschen Mannschaftsmeisterschaften in Gladbeck, wo die SGS in der 2. Bundesliga antritt. „Von daher war das jetzt ein super Test für uns“, sagte Erth. Und: „Wir sind im Plan.“

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