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Schwimmen: Deutsche Jahrgangsmeisterschaften

SGS erneut auf Medaillenjagd in Berlin

Münster

Am Dienstag starten die Deutschen Jahrgansgmeisterschaften in Berlin und die SGS ist erneut dabei. Mit ganzen 19-Aktiven will die Startgemeinschaft das starke Ergebnis vom Vorjahr bestätigen – damals gab es acht Medaillen für die Schwimmerinnen und Schwimmer.

Von Camillo von Ketteler

Hat bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften in Berlin gute Finalchancen und darf vielleicht sogar auf eine Medaille hoffen: SGS-Talent Valentin Schnermann. Foto: SGS Münster

Der Montagmorgen startete etwas stressig für die SGS. Der geplante Zug nach Hamm fiel aus, gerade noch rechtzeitig erreichte der ganze Tross den Anschluss nach Berlin. Am Dienstag nämlich startet in der Hauptstadt mit den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften (DJM) ein echtes Highlight für die jungen Schwimmer.

Trainer Markus Erth ließ sich von der „interessanten“ Anreise nicht nerven, meldete sich gewohnt ruhig und gelassen aus dem ICE. „Die ganze Arbeit ist gemacht, jetzt müssen wir liefern“, sagte er, „das Ganze ist natürlich auch ein Feedback für unsere Arbeit der letzten sechs Monate.“ Ein bisschen länger sind die vergangenen DJM inzwischen her, im Oktober des vergangenen Jahres verließ die SGS das Becken in Berlin mit starken acht Medaillen im Gepäck. Diese Leistung soll nun bestätigt werden. „Das Minimalziel ist immer, dass alle persönliche Bestzeiten schwimmen. Aber klar, wir wollen das starke Ergebnis von vergangenen Jahr auf jeden Fall wiederholen“, sagt er.

Medaillen für Rutz, Schnermann und Lömke?

Dafür verantwortlich fühlen dürfen sich in den kommenden Tagen 19 SGS-Aktive, die eigentlich qualifizierte Marlene Lampen (Jahrgang 2009) brach sich die Hand bei einem Fahrradunfall und fällt kurzfristig aus. Große Medaillen-Hoffnungen setzt Erth dagegen in Patricia Rutz (2008), auch Valentin Schnermann (2004) traut er einiges zu. „Valentin hat gute Final-, vielleicht sogar Medaillenchancen“, meint er.

Und dann wäre da natürlich auch noch Top-Talent Falk Lömke (2005), der letztes Jahr ganze sechs Medaillen abstaubte, eine davon in goldenem Glanz. Als amtierender Deutscher Meister springt er am Dienstag über 100 Meter Freistil ins Becken, „da geht es natürlich darum, den Titel zu verteidigen“, sagt Erth. Am Mittwoch wird es dann richtig ernst für den 16-Jährigen, wenn es im Finale über die 100 Meter Rücken auch um ein Ticket für die Jugend-Europameisterschaft im Sommer in Rumänien geht. „Das ist perfekt, dass das erst am zweiten Tag ist“, sagte Erth, der auf Lömkes Wettkampfstärke hofft. „Da geht’s dann echt um alles – und da wollen wir natürlich ein großes Wörtchen mitreden“, sagt er.

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