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Boxen: Erste EM-Qualifikation beim Turnier in Bad Blankenburg

Siala als Außenseiter ins Rennen

Münster

Alexander Heflik

Foto: privat

Dwomoh, 17 Jahre alter Marburger, der im Olympiastützpunkt Heidelberg lebt und trainiert, gewann 69 von 79 Kämpfen. Für seine jungen Jahre verfügt der Deutsche Meister über eine enorme Erfahrung. Siala kommt nur auf 25 Kämpfe. Bevor er sich dem Boxzentrum anschloss und auf das Sportinternat wechselte hatte er nur zwei von 12 Kämpfen gewonnen. Seitdem schraubte der zweifache DM-Dritte seine Bilanz mit elf Siegen aus 13 Kämpfen ins Positive. 13:12.

Auch bei Bundestrainer Andreas Schulze steht er auf dem Zettel. Deshalb darf er ran, auch wenn er im Duell mit Dwomoh nur Außenseiter ist.

„Wir arbeiten seit 14 Monaten zusammen. Es wäre kein Rückschritt, wenn er die EM-Qualifikation nicht schaffen würde“, sagt Cheftrainer Farid Vatanparast. Und: „Sein Defizit an Routine versuchen wir mit möglichst vielen Turnierkämpfen zu verbessern.“

Am Wochenende also in Band Blankenburg warten bis zur drei Kämpfe auf ihn, vielleicht auch das Aufeinandertreffen mit Dwomoh. Der Sieger zieht weiter und bereitet sich mit einer einwöchigen Trainings-Massnahme rund um das Turnier im ungarischen Eger (2,. bis 8. März) auf die EM vor.

Hamdi Yilderim wird Siala in Bad Blankenburg betreuen. Und nicht nur den 60-kg-Kämpfer. Denn auch Max Becker (bis 52 kg) sowie Marcel Lapke (bis 69 kg) werden starten. Lapke gewann im Übrigen den Westfalentitel in Warendorf im Finale gegen Lenz Fetzko, fälscherlicherweise war er als unterlegener Finalist vermeldet worden. Das Quartett aus Münster macht bei den Junioren Kahraman Uzun (bis 70 kg) komplett.

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