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Leichtathletik: Deutsche U-20- und U-18-Meisterschaften

Silas Zahlten lässt die LG Brillux Münster strahlen

Münster

Äußerst zufrieden trat Trainer Jörg Riethues mit dem Tross der LG Brillux Münster aus Rostock die Heimreise gen Westfalen an. Kein Wunder, erfreuten ihn doch die Leistungen, die seine Schützlinge bei den Deutschen U-18- und U-20-Meisterschaften ablieferten. Allen voran Silas Zahlten, der mit zwei Medaillen glänzte.

Silber über 3000 und Gold über 2000 Meter Hindernis: Silas Zahlten war bei den Deutschen Jugendmeisterschaften der herausragende Athlet der LG Brillux Münster. Foto: Wolfgang Birkenstock

Gold-glänzender Erfolg für die Leichtathleten der LG Brillux Münster bei den Deutschen Jugendmeisterschaften (U 20 und U 18) in Rostock: Nach der Silbermedaille am Freitag von Silas Zahlten über die 3000 Meter Hindernis, legte der 17-Jährige am Sonntag über die 2000 Meter Hindernis nach und gewann in 6:03,57 Minuten. „Ein super Rennen“, lobte Trainer Jörg Riethues den Auftritt am Sonntag. „Taktisch klug und richtig clever“, sei Zahlten gelaufen. Auf den letzten 300 Metern konnte der das Tempo entscheidend verschärfen und gewinnen.

Im Finale der U 20 über diese Strecke belegte Marco Sietmann in 5:54,07 Minuten Platz vier und verpasste eine Medaille denkbar knapp. Der Dritte, Henrik Lindstrot von der LG Olympia Dortmund, war gerade einmal 15 Hundertstel schneller. Bis zum letzten Hindernis deutete sogar alles auf den zweiten Platz für den Münsteraner hin. Ein Stolperer brachte ihn dann allerdings etwas aus dem Tritt und im „spektakulären ­Finish“, wie Riethues beschrieb, fiel Sietmann entscheidend zurück. Seine Schwester Nele lief über 2000 Meter Hindernis in 7:06,47 Sekunden auf Rang elf der U 18.

Maja Huesmann Achte im Endlauf

Über die 100 Meter lieferte Maja Huesmann im Halbfinale in 12,03 Sekunden eine starke Zeit ab, musste aber im Finale der schwindenden Kraft Tribut zollen nach vorherigen Starts im Weit- (Platz 13 mit 5,64 Metern) und Dreisprung (Platz vier mit 12,27 Metern). Rang acht im Endlauf in 12,15 Sekunden über die 100 Meter waren aller Ehren wert.

Das konnte auch Fiona Wildemann für sich in Anspruch nehmen mit Rang sieben (U 20) im Finale über 100 Meter Hürden. Nachdem sie im Vorlauf ihre persönliche Bestzeit auf 14,40 Sekunden gedrückt hatte, lief sie nach starkem Start dann in 14,49 Sekunden ins Ziel.

Trainer Riethues war angesichts der Leistungen seiner Schützlinge natürlich hoch erfreut. „Wir hatten uns zwei Medaillen erhofft, die haben wir dann auch gewonnen. Zudem haben wir einige Top-Acht-Platzierungen erzielt.“

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