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Leichtathletik: Silvesterlauf

Laufsportfreunde geben Startschuss für die Normalität ab, Neuerung naht

Münster

Letztmals richteten die Laufsportfreunde Münster im Jahr 2019 den Silvesterlauf aus. In diesem Jahr feiert die Veranstaltung ihr Comeback. In diesem Jahr verlassen sich die Veranstalter auf das Altbewährte. Für die Zukunft gibt es eine Neuerung.

Von Tim Kosel

Der alljährliche Silvesterlauf ist zurück. Am 31. Dezember findet in diesem Jahr die 32. Auflage statt. Foto: Michael Holtkötter

Nachdem im Juli schon beim City-Run der Laufsportfreunde Münster der Startschuss ertönt ist, freut sich der Vorsitzende Stephan Kerkering nun auch auf den ersten Knalleffekt am 31. Dezember seit 2019. Bei der 32. Ausgabe des „Active Laufshop Silvesterlauf“, der mit einem neuem Namenssponsoren ausgestattet wurde, können sich die münsterischen Ausdauersportler auf eine Rückkehr zur Normalität freuen.

„Wir können den vollen Umfang aus den letzten Ausgaben anbieten“, sagt Kerkering, der erleichtert ist, wieder zur altbekannten Umsetzung zurückkehren zu können. Sowohl die Sporthalle an der Sentruper Höhe als auch das Catering-Angebot mit Kaffee und Kuchen werden die Veranstaltung in diesem Jahr vervollständigen.

Laufsportfreunde rechnen mit rund 1000 Startern

Kerkering betont, es sei „sehr wichtig für den Verein, dass der Silvesterlauf wieder stattfinden kann“. Obwohl die Laufsportfreunde „relativ schadlos“ durch die Pandemie gekommen seien, habe das Comeback der Traditionsveranstaltung einen großen Stellenwert für den Verein und gerade für dessen Mitglieder. Mit rund 1000 Anmeldungen rechnet der Laufsport-Veteran für das anstehende Highlight. Vollends zufrieden ist er damit aber nicht. „Es ist bei unseren Veranstaltungen aber auch an anderen Stellen ein Teilnehmerrückgang zu erkennen“, sagt er. Corona hinterlässt Spuren. „In der Spitze gingen beim Silvesterlauf 1500 Teilnehmer an den Start.“ Für Kurzentschlossene besteht bis zum 30. Dezember die Möglichkeit, sich online anzumelden.

Um dem Teilnehmerschwund entgegenzuwirken, erwägt das Orga-Team für die nächste Ausgabe eine Neuerung. „In diesem Jahr bleibt alles beim Alten. Aber für die 33. Edition prüfen wir eine Streckenanpassung“, verrät Kerkering. Das könnte in der Planung, die in der Regel bereits nach den Sommerferien startet, einiges durcheinanderwirbeln. „Ungefähr 80 Helferinnen und Helfer sind im Einsatz“, erklärt er. Einsatzorte sind an der Kuchen-Ausgabe, als Streckenposten sowie am Materiallager. Einige Positionen werden doppelt besetzt, um den Mitgliedern die Chance zu geben, selbst aktiv zu werden.

Viel Luft zum Durchschnaufen gebe es nach dem Jahreswechsel allerdings nicht. 2023 dürfen die Laufsportfreunde schließlich wieder in gewohnter Frequenz den Startschüssen entgegenfiebern.

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