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Futsal: Regionalliga

„So schnell wie möglich“: UFC startet mit klarem Ziel in die neue Saison

Münster

Das Ziel, das die Futsaler des UFC Münster vor dem Start der Regionalliga-Saison ausgegeben haben ist klar: Auf zum Klassenerhalt, so schnell wie eben möglich. Begleitet wird der Ex-Meister dabei von alten Problemen – und von einem happigen Auftaktprogramm.

Von Henner Henning

Maik Solisch peilt mit dem UFC den Klassenerhalt an. Foto: UFC

Neue Saison, alte Probleme – so gehen die Futsaler des UFC Münster in die am Samstag beginnende Spielzeit, in der sich der Regionalligist den Klassenerhalt auf die Fahnen geschrieben hat. „Nach der letzten Saison wollen wir so schnell wie möglich den Abstieg verhindern“, sagt Spielertrainer Maik Solisch.

Die Ziele sind in Münster in den vergangenen Jahren kleiner, bescheidener geworden. Die ganz großen Zeiten, als der UFC zur nationalen Elite gehörte, sind vorbei. Längst sind andere Clubs am zweimaligen Deutschen Meister vorbeigezogen, spielen mittlerweile in der Bundesliga. Ja, die höchste Klasse schwirrt sicher immer noch im Hinterkopf herum, der Alltag aber heißt Regionalliga. Die Vorbereitung auf die Saison stuft Solisch als „durchwachsen“ ein, das alte Personalproblem schlug schon vor dem ersten Liga-Anpfiff durch. „Wir sind weiterhin einfach zu wenig Leute. Wir brauchen mehr Spieler“, erläutert der Coach, der nach der eingestielten Zusammenarbeit mit dem SC Preußen Münster auf mehr Zulauf hofft – wie auf den Semsterstart, der in der Vergangenheit immer wieder mal gute Futsaler zum UFC gebracht hat.

Der Status Quo aber ist ein Kader mit zwölf Spielern, der im Sommer zum Großteil bei den European Universities Games in Lodz Erfahrungen auf hohem Niveau gesammelt hat. Von der will das Team von Kapitän Till Remke und dem routinierten Torwart Moritz Auth profitieren, sich so gut es geht dem Gerangel im Tabellenkeller entziehen.

Erschwerend zur im Vergleich zur Konkurrenz eher dünnen Personaldecke kommt der Spielplan hinzu. Fünf der ersten sechs Partien bestreitet der UFC zunächst auswärts – die erste am Samstag (15.30 Uhr) beim Neuling FC Niederrhein Soccer, eine Woche später folgt das Gastspiel beim FC Gütersloh, einem weiteren Aufsteiger. Erst dann steht eine Begegnung in heimischer Halle an, am 1. Oktober gastiert mit den Holzpfosten Schwerte ein alter Rivale und Weggefährte in Münster. Den bezwang der UFC in der Vorbereitung mit 6:2 – ein Ergebnis, das Mut macht für die Saison 2022/23.

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