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Leichtathletik: Westfalenmeisterschaften

„So viel waren es noch nie“: LG Brillux fährt zahlreich Dortmund

Münster

Bei der LG Brillux ist aktuell alles in Dortmund. Am kommenden Wochenende sind die Athleten und Athletinnen aus Münster im ganz großen Stil bei den Westfalenmeisterschaften im Ruhrgebiet im Einsatz.

Von Ansgar Griebel

Luka Herden will in Dortmund den großen Sprung zur EM in Istanbul schaffen. Foto: Imago/Beautiful Sports

Bei der LG Brillux ist aktuell alles in Dortmund. Am kommenden Wochenende sind die Athleten und Athletinnen aus Münster im ganz großen Stil bei den Westfalenmeisterschaften im Ruhrgebiet im Einsatz. 48 Aktive sind für Teil eins in der Halle am Samstag gemeldet, Sonntag schickt die LG 36 Starter und Starterinnen in die Wettbewerbe von der U 14 bis zu den Senioren. „So viel waren es noch nie“, sagt Cheftrainer Jörg Riethues. Natürlich soll auch der Ertrag entsprechend sein. Gerne ausgezahlt in Medaillen – die wichtigste Währung allerdings sind die Normen für die anstehenden nationalen Titelkämpfe, die im Februar ebenfalls in Dortmund stattfinden.

Am Samstag steht der Sprint über 60 Meter an, bei dem Markus Greufe sein Debüt im neuen Jahr geben wird. Silas Zahlten und Marco Siethmann gehen als Mitfavoriten auf die 800-Meter-Distanz. Zudem sind neben den aussichtsreichen Staffeln auch die Stabhoch- und Dreispringer sowie die Kugelstoßer im Einsatz.

Herden schlatet sich am Sonntag ein

Am Sonntag schlägt dann die Stunde von Luka Herden, der sich bereits vor Wochenfrist mit einem beeindruckenden Satz in seiner Paradedisziplin Weitsprung zurückgemeldet hat und in Dortmund jetzt den Sprung zur Hallen-EM im März in Istanbul schaffen will. Dazu allerdings sind stramme 7,90 Meter gefordert. „Aber die hat er drin“, ist Trainer Lars Goldbeck zuversichtlich. Für die Mittelstreckler steht zudem der 3000-Meter-Lauf auf dem Programm.

Ebenfalls im Einsatz ist am Sonntag Jakob Bruns, dem beim Jump‘n‘Run-Meeting Anfang Januar an der Dortmunder Strobelallee über 200 Meter ein Blitzstart ins neue Jahr gelungen war – und der am Sonntag erneut auf die Jagd nach dem Münster-Rekord halten wird, den im Jahr 2018 in 21,34 Sekunden Vereinskamerad Kai Sparenberg aufstellte.

Dortmund bleibt auch im Anschluss die Top-Adresse im Navigationssystem der LG Brillux. Denn der dritte Teil der FLVW-Hallenmeisterschaften steht am 28. Januar (Samstag) an, am 18. und 19. Februar werden zudem im Ruhrgebiet die Deutschen Meistertitel bei Männern und Frauen ermittelt, eine Woche später ist an selber Stelle der U-20-Nachwuchs gefordert.

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