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Handball: Landesliga

Sparta und Roxel befreien sich etwas – Hiltruper Schlüsselerlebnis

Münster

Sehr erfolgreich waren die Landesligisten aus Münster am Wochenende unterwegs. Wichtige Siege im Kampf um den Klassenerhalt feierten die kurzzeitig ausgesperrten Herren von Eintracht Hiltrup sowie die Damen von Sparta Münster und des BSV Roxel.

Von Thomas Rellmann

Nullacht-Kreisläufer Jan Philipp Meyer, hier gegen die Ochtruper Adrian Ultee und Gerrit Thiemann (r.) traf achtmal. Foto: Matthias Lehmkuhl

Einen wichtigen wie knappen Sieg feierten die Landesliga-Frauen von Sparta Münster zu Hause gegen die HSG Tecklenburger Land, einen direkten Rivalen. Beim 19:18 (13:9) mussten die Gastgeber am Ende noch zittern, nachdem sie sieben Minuten vor Schluss schon 19:15 vorne gelegen hatten. Der Sieg war wichtig, weil die Konkurrenz unten bis zu sieben Spiele weniger bestritten hat. „Wir hatten trotzdem zu jeder Zeit alles unter Kontrolle“, sagte Trainer Max Köster. Er hob die „bombensichere Abwehr“ und Torfrau Katrin Hilgemann hervor. „Im Abstiegskampf müssen wir nicht schön spielen.“

Den zweiten Erfolg am Stück feierte der BSV Roxel. Die Begegnung beim SuS Neuenkirchen war eine enge Kiste, ging mit 24:22 (14:8) aber an die Kleeblätter, die in der ersten Halbzeit eine super Leistung zeigten. Trotzdem kam der Gegner noch mal heran, ehe Stephanie Roesmann 15 Sekunden vor Schluss endgültig für Klarheit sorgte.

Kinderhaus bleibt dran

Westfalia Kinderhaus erledigte die Aufgabe gegen GW Nottuln mit 31:16 (17:8) und schuf früh klare Verhältnisse – 14:3 hieß es nach 21 Minuten. Esther Schwarz (8) und Carina Antfang (7) waren die Treffsichersten. Der Druck auf Tabellenführer SC Everswinkel II bleibt bestehen.

Spartas Männer setzten ihre Landesliga-Abschiedstour mit einer erneuten derben Klatsche fort. An der Sentruper Höhe unterlagen sie Tabellenführer 1. HC Ibbenbüren mit 24:47 (10:23) – ein regelrechtes Torefeuerwerk der Gäste, die nach zwölf Minuten 14:1 führten. Fabian Kuropka und Björn Bastian trafen immerhin je fünfmal für das Schlusslicht.

Marcel Graefer

Ein Schlüsselerlebnis hatte am Samstagabend Eintracht Hiltrup, dessen Heimstätte aktuell Ukraine-Flüchtlinge beherbergt. Weil aber die Ersatzhalle an der Hans-Böckler-Schule nicht mit dem von der Stadt gestellten Schlüssel zu öffnen war, mussten kurzfristig teaminterne Kontakte zu den Kollegen von Adler Münster geknüpft werden, die hilf- und aufschlussreich waren. Mit gut 30-minütiger Verspätung konnte erst gespielt werden. Gegner TV Kattenvenne hatte nach der langen Wartezeit einen klassischen Fehlstart und wurde von der Eintracht geradezu überrollt: 9:1 stand es nach zwölf Minuten. Ein satter Vorsprung, der zwar zwischenzeitlich (13:12) nahezu aufgebraucht schien, dann aber die Eintracht doch mit 23:19 (12:9) ins Ziel und zu zwei wichtigen Punkten um Abstiegskampf trug. „Eigentlich unfassbar, was da passiert ist“, sagte Trainer Marcel Graefer, „glücklicherweise kamen wir mit der Verspätung gut zurecht.“

Nullacht gewinnt in Ochtrup

Schon lange sorgenfrei ist der SC Münster 08. Beim Vorletzten Arminia Ochtrup gab es einen nie gefährdeten 31:25 (13:11)-Sieg. Bis zum 18:19 (41.) war die Begegnung recht ausgeglichen. Kreisläufer Jan-Philipp Meyer war mit acht Treffern der beste Werfer.

In der Verbandsliga haben die Kinderhauser Herren zwar nur noch theoretische Chancen auf den Klassenerhalt, auf das Derby gegen den ASV Senden freuen sie sich aber. Anwurf im Nachholspiel ist am Dienstag um 20 Uhr im Schulzentrum.

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