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Fußball: Landesliga

Spätes Glück für Borussia Münster beim 2:2 gegen den VfL Senden

Münster

Das war mitunter ein glücklicher Punktgewinn für die Borussia aus Münster. Durch ein Tor in der Nachspielzeit gab es letztlich ein 2:2 gegen den VfL Senden. Über einen verschossenen Strafstoß ärgerte sich indes Trainer Yannick Bauer.

-afi-

Torschütze für Borussia: Ansumana Nyassi

Glücklicher Punkt? Augenscheinlich ja. Borussia Münster kam am Sonntag erst in der Nachspielzeit gegen den VfL Senden zum 2:2 (0:1). Bei Licht betrachtet gehört zur Wahrheit aber auch: „Wenn wir den Elfer in der 60. Minute reinmachen, haben wir noch 30 Minuten, um den Gegner, der immer mehr auf der letzten Rille lief, zu bespielen“, so Yannick Bauer. Der Coach haderte ein wenig mit dem Resultat.

Bei den Gästen lief in den ersten 45 Minuten fast alles über Niklas Horst Castelle. Nach 25 Minuten rutschte er im Strafraum der Münsteraner noch weg. Besser machte er es dann zwei Minuten vor dem Wechsel (43.). Mit dem Rückstand aus Sicht der Borussia ging es in die Kabine. „Das war ein ganz schwacher erster Durchgang. Wir mussten in der Pause viele Dinge ansprechen, uns anders aufstellen“, so Bauer, der seine Jungs wie verwandelt auf den Platz kommen sah. Der Wille, das Spiel zu wenden, war da. Nur das Selbstvertrauen fehlte, nach 60 Minuten vergab Ansumana Nyassi vom Punkt aus. Es war der dritte verschossene Strafstoß in dieser noch jungen Spielzeit. Dafür stand Nyassi nach 82 Minuten goldrichtig, als er eine Hereingabe von Steffen Menke verwertete: 1:1. Ein Fehler im Spielaufbau brachte die Borussia dann abermals vorübergehend auf die Verliererstraße, Bruno Hermann Geister nutzte die Gunst der Stunde für ausgelaugte Sendener (86.). Mit dem letzten Mute der Verzweiflung drosch Münster in der Extrazeit den Ball bei einem Freistoß aus dem Mittelfeld in den Strafraum. Und irgendwie fand das Leder im Gewühl den Weg ins Tor – Jasper Laurenz Kleuter traf ins eigene Netz (90.+2). Glück für die Platzherren.

Borussia Münster: Oluts – Ueberfeld (46. Gimbel), Brakel, Klimek, Landas – Menke, Niesing (70. Schug), Hermann – Schmidt (50. Büchner), Nyassi – Lüntz

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