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Münsters Sportler des Jahres 2022

Wer feiert am Ende im Jovel? Wir stellen die Nominierten vor

Münster

Vorhang auf! Wir stellen die Nominierten für Münsters Sportlerwahl vor. Junioren, Frauen, Männer, Mannschaften – es ist einmal mehr ein illustrer Kreis. Erstmals seit 2020 soll es auch wieder eine rauschende Siegerehrung geben.

Im Januar 2020 wurden die Sportler und Sportlerinnen des Jahres 2019 geehrt (von links): Jan König, Annika Schröder, Irmhild Venschott, Nikola Schröder, Linda Bock und Philipp Kappenstein ließen sich vor und vom Publikum feiern. Im Februar folgt die Neuauflage. Foto: Jürgen Peperhowe

Auf ein Neues. Die Sportlerwahl 2022 steht auf dem Programm. Die Westfälischen Nachrichten richten diese Wahl der Besten der Besten seit nun über 50 Jahren aus. Ab und an ist sie ausgefallen, zuletzt sorgten zwei Corona-Jahre für eine Zwangspause.

Nun aber kehrt die Publikumswahl nebst Juryentscheid wieder mit 100 Prozent zurück. Bis zum 15. Januar kann abgestimmt werden, fast ein Monat bleibt Zeit, in den vier Kategorien bei Frauen, Männern, Junioren und Mannschaften abzustimmen. Na klar, auch eigene Vorschläge sind möglich. Zudem wird ein Juryentscheid die Wahl, die sowohl über klassische Stimmzettel wie auch im virtuellen Raum stattfindet, die Entscheidung endgültig herbeiführen. Am 13. Februar wird den Kandidaten nach zweijähriger Pause erstmals wieder in Präsenz im Jovel ein Forum geboten, dann werden die Sieger geehrt.

Remberg, Rellensmann, Lömke und die Baskets

Diese Zeitung sorgt in Kooperation mit der Firmengruppe Brück sowie Sport Scheck für das Comeback der Sportlerwahl mit Präsenz-Feierlichkeiten. Im Vorjahr trugen der Fußballer Nicolai Remberg (Preußen Münster), die Marathonläuferin Johanna Rellensmann (LSF Münster), der Schwimmer Falk Lömke (SGS Münster) sowie die Basketballer der WWU Baskets den Ehrentitel davon. Und nun?

Es ist wieder ein illustres Feld. Auf vielfachen Wunsch wurden keine Doppelnominierungen vorgenommen. Zum Beispiel ist ein Doppelsieg für einen Basketballer als Individualist und dann auch für seine Mannschaft nicht mehr möglich. Bei den Frauen kehrt Reiterin Ingrid Klimke in den Kreis der Top fünf zurück. Klimke ist elffache Siegerin zwischen 1999 und 2018. Eine Herausforderin für sie ist die gebürtige Münsteranern Mala Grohs – sie hat es bei Bayern München in die Fußball-Champions-League und in die Nationalmannschaft geschafft. So viel Lokalkolorit muss gewürdigt werden.

Auch bei den Herren wird es einen anderen Sieger als im Vorjahr geben. Zwar steht Remberg mit dem SCP bei den Mannschaften zur Wahl, nicht aber als einzelner Spieler – obwohl er es auch verdient gehabt hätte, der „Rambo“ aus dem Preußen-Mittelfeld. Die Augen richten sich derweil unter anderem auf den Springreiter Gerrit Nieberg nach seinem Triumph in der Aachener Soers oder auf den Leichtathleten und EM-Achten über 10 000 Meter Nils Voigt.

Spannende Junioren-Wahl

Bei den Junioren ist eine spannende Wahl zu erwarten zwischen Beachvolleyballerinnen, Ruderern oder einer Box-Vizeweltmeisterin Carlotta Schünemann, dem Deutschen Judo-Meister Armin Pacariz und Leichtathlet Silas Zahlten von der LG Brillux.

Und bei den Teams? Die Preußen fordern die WWU Baskets heraus, der 1. FC Gievenbeck will den dritten Oberliga-Aufstieg nachträglich gewürdigt sehen, was auch für die Zweitliga-Volleyballer der Orderbase Volleys Münster gilt wie auch für die Blackhawks Münster – das Team stürmte förmlich in die 2. Bundesliga im American Football.

Große Sportler und Sportlerinnen, tolle Leistungen, echte Lokalhelden, die Wahl bietet für alle etwas, Sie sind gefragt. Die Kandidaten werden wir Ihnen in den nächsten Wochen bis Mitte Januar Stück für Stück noch weiter näherbringen.

Wer an der Wahl teilnimmt, der kann auch schöne Preise gewinnen. Das Rennen um die Trophäen ist hiermit eröffnet.

Erster Oskar für Horstmann

Eine Neuauflage erlebt auch eine weitere Ehrung: Die Vergabe des Sport-Oskar durch die Sportredaktion der Westfälischen Nachrichten. 1999 erhielt als Erster Reinhard Horstmann diesen Preis für seine Verdienste um den Sport im Allgemeinen und den USC Münster im Besonderen. Der Ehrenpreis lebt auch von der Überraschung, der Preisträger wird erst am Abend der Siegerehrung am 13. Februar davon erfahren.

Die „Irmi“, Irmhild Venschott von Borussia Münster, erhielt als bisher letzte Preisträgerin diese Auszeichnung. Es war 2020 die letzte Ehrung vor Publikum. Es ist Zeit, dass sich das wieder ändert und Applaus aufbrandet.

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