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Fußball: Hallen-Stadtmeisterschaften der B-Junioren

Titelverteidiger Preußen lässt es krachen, bittere Pille für Albachten

Münster

Titelverteidiger Preußen Münster ließ es in der Vorrunde nach kleineren Anlaufproblemen so richtig krachen. GW Marathon überraschte und hat noch nicht genug. Albachten muss eine ganz bittere Pille schlucken.

Preußen-Coach Moritz Glasbrenner (2. v. li.) bespricht taktische Feinheiten mit seinem Bundesliga-Team. Am Montag war der Titelverteidiger in der Halle Berg Fidel nicht ernsthaft gefordert. Foto: Jürgen Peperhowe

Dass Preußen Münsters U 17 am Montag vollkommen problemlos durch die Vorrunde der B-Junioren-Stadtmeisterschaften spazierte, überraschte niemanden in Berg Fidel. Das souveräne und absolut verdiente Weiterkommen von GW Marathon Münster war da schon beachtenswerter. Aber der Reihe nach.

Der Motor von Titelverteidiger Preußen stotterte nur beim 3:1 gegen Wacker Mecklenbeck, anschließend lief es wie geschmiert: 9:0 gegen Coerde, 10:0 gegen Marathon, 11:0 gegen Amelsbüren. „Wir haben die Nervosität aus dem ersten Spiel schnell abgelegt“, meinte SCP-Coach Moritz Glasbrenner – und wollte auch allzu deutliche Resultate nicht bloß abhaken. Er meinte: „Wir wollten mit Schwung in die Endrunde kommen. Bei einem Turnier wie diesem ist es oft so, dass man plötzlich auf eine starke Mannschaft trifft. Wir müssen also in jeder Sekunde wach sein – auch in Spielen, die sehr deutlich ausgehen.“

Marathons Videostudium zahlt sich aus

Das Ensemble aus der B-Junioren-Bundesliga fand mit jeder Minute besser rein, probte zwischendurch schon mal den Einsatz eines Flying Goalie und hatte mit Kerolos Makkar einen achtfachen Torschützen in seinen Reihen. „Die Endrunde wird eine ganz andere Herausforderung“, meinte Preußens Trainer Glasbrenner. Das Ziel für das zwölfköpfige Aufgebot bleibt das höchstmögliche. „Wir wollen ins Finale – und das gewinnen.“

Kleinere Brötchen backen sie da bei GW Marathon. Der Leistungsligist von Coach Lukas Michael Schulz aber marschierte mit drei Siegen – und eben der Pleite gegen Preußen – in die Endrunde. „Wir haben uns viel vorgenommen und uns intensiv auf die Halle vorbereitet“, sagte der Marathon-Trainer. Das am Wienburgpark heimische Team hatte gemeinsam Videos der Männer-Stadtmeisterschaft gesichtet und daraus dann individual- wie mannschaftstaktische Schlüsse gezogen.

Albachtens Homann: „Hatten es in der Hand“

Auf einen fliegenden Keeper verzichtete Marathon bewusst, hat mit Jorik Kauke aber einen spielstarken Schlussmann an Bord. Nach dem „Rumgebolze im ersten Spiel“ (O-Ton Schulz) zeigten die Grün-Weißen zeitweise flüssigen Hallenfußball.

Das vorab als kleines Finale ausgerufene Leistungsliga-Duell mit Wacker gewann Marathon verdient mit 3:1, das abschließende 5:1 gegen Coerde war eine Pflichtaufgabe. Trainer Schulz sagt: „Wir haben noch Steigerungspotenzial. Die Gruppenphase in der Endrunde wollen wir überstehen und danach von Spiel zu Spiel schauen, was noch geht.“

In Gruppe B kämpften nach der Absage des SC Sprakel (siehe Meldung rechts) vier Clubs um drei Tickets für die Endrunde am Mittwoch. Das bittere Los mit der Aufschrift „Vorrunden-Aus“ zog Concordia Albachten. Im Finale um das Weiterkommen gab das Team von Coach Oliver Homann eine 2:0-Führung aus der Hand und unterlag Kreisliga-Konkurrent BW Aasee noch mit 2:3.

Vorrunde,
Gruppe B

„Wir hatten es selbst in der Hand, sind aber zu nervös geworden“, meinte Homann. „Wir müssen uns aber nicht groß ärgern, sondern wollen die Erfahrung bei Stadtmeisterschaften mitnehmen.“ Vorne machten die Bezirksligisten TuS Hiltrup und Borussia Münster den Gruppensieg erwartungsgemäß unter sich aus. Borussia setzte sich nach dem 4:2 im direkten Vergleich durch.

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