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Fußball: Hallen-Stadtmeisterschaften

Warum Gievenbeck nahezu komplett auf Online-Tickets umgestellt hat

Münster

Eine Neuerung der diesjährigen Hallen-Stadtmeisterschaften in Münster betrifft den Kartenverkauf. Veranstaltungsleiter Roland Böckmann spricht über die Gründe und die ersten Erfahrungen.

Michael Ballmann (links) und Thomas Mertens sind zwei der Gievenbecker Helfer, die die Kasse besetzen und die Tickets ausdrucken. Foto: Thomas Rellmann

Die Herausforderungen dieser Zeit machen vor dem 1. FC Gievenbeck nicht Halt. Der Ausrichter der Stadtmeisterschaften hat in diesem Jahr erstmals das Ticketing und den Einlass umgestellt. Die Gründe liegen auf der Hand. Es gibt zwar für digital weniger Versierte nun doch noch die Chance, sich die Karten an der Halle ausdrucken zu lassen, aber Roland Böckmann sagt: „Wir bitten alle, die es können, sich online zu versorgen. Das ist auch etwas günstiger.“

Der Veranstaltungsleiter erläutert, dass das Thema Nachhaltigkeit bei der Neuausrichtung eine Rolle spielt – genau wie die gestiegenen Papierkosten. Ein weiterer Aspekt: Die ehrenamtlichen Helfer werden weniger, mit der Änderung wird an der Kasse weniger Personal benötigt.

„Gerade am 2. Weihnachtstag, als der FCG nicht gespielt hat, war es nicht so leicht, Leute zu finden“, sagt Böckmann. „Gerade, weil diese Suche nach zwei Jahren Corona-Pause ohnehin schwieriger geworden ist.“ Ursprünglich stammt der Gedanke, Karten nur noch im Netz anzubieten, noch aus der Pandemie-Zeit. „Wir wollten es auf diese Weise vereinfachen, die Plätze zu personalisieren“, sagt Böckmann. Dann fiel das Turnier 2021 doch erneut aus, die Idee aber blieb.

FCG reagiert auf Beschwerden von Älteren

Der Gastgeber arbeitet dafür mit demselben Anbieter wie die WWU Baskets zusammen. Die Erfahrungen nach den ersten beiden Tagen waren gut, abgesehen von einem kurzen Systemabsturz am Montag. „Intern sind wir mit den Abläufen zufrieden“, sagt Böckmann.

Nach einigen Beschwerden, gerade aus dem etwas älteren Stammpublikum, hat sich der Club doch entschieden, zunächst über die Geschäftsstelle und dann am Berg Fidel, Karten zu verkaufen. „Wir wollten schließlich die entsprechende Klientel auch nicht ganz verprellen.“ Rund 200 Besucher machten zum Auftakt von der Option Gebrauch. Der digitale Weg ist dennoch eingeschlagen. Auch das Programmheft ist nur noch als PDF abrufbar. Das spart Kosten und ist besser für die Umwelt.

Ab Mittwoch werden für den traditionell ausverkauften Endrundentag die letzten Stehtickets vergeben. Die Sitzplätze sind schon nahezu vollständig verkauft.

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