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Fußball: Hallen-Stadtmeisterschaften

Kreisligisten im Check: Wer wird dieses Mal zum Favoritenschreck?

Münster

Bei den Hallen-Stadtmeisterschaften kommt es zwangsläufig zu Duellen zwischen Kreisligisten und höherklassigen Teams. Immer wieder wachsen die Außenseiter dabei über sich hinaus. Unsere Zeitung macht den Check: Wer taugt als Favoritenschreck?

Von Kevin Michaelis

McDanny Anthony-Francis (rechts) zauberte 2012 für den Außenseiter GW Marathon Münster. Foto: Wilfried Hiegemann

Die Hallen-Stadtmeisterschaft in Münster. Für viele Fußballer aus dem Umkreis das absolute Highlight zum Jahresabschluss in der Halle Berg Fidel. Besonders stehen natürlich die immer wiederkehrenden Favoriten wie der 1. FC Gievenbeck, der TuS Hiltrup, Westfalia Kinderhaus, der BSV Roxel, der SC Münster 08 oder der schwer besiegbare Titelverteidiger, die U 23 von Preußen Münster im Fokus.

Mittlerweile kommt es allerdings nicht mehr so selten vor, dass sich auch ein Kreisligist in die Endrunden-Höhle der Spitzenteams spielt. Im Prinzip ist es dann wie David gegen Goliath. Getragen vom Publikum ist so mancher Underdog schon über sich hinaus gewachsen. Der ganz große Wurf, der Titels, ist aber kaum wem gelungen. Und dennoch sollten die ohnehin schon hochgehandelten Mannschaft mit Obacht ins Turnier gehen.

Alle Kreisligisten, die am Budenzauber teilnehmen, haben wir auf Herz und Nieren geprüft.

TSV Handorf: Zuletzt in der Vorrunde raus. Davor zweimal Gast in der Endrunde. 2011 schaffte es der TSV sogar auf den dritten Platz. – Prognose: Die Preußen-Reserve und Borussia Münster sind zu stark – auch dieses Jahr ist schon nach der Vorrunde Endstation.

SC Sprakel: Überraschungssieger beim Münsterland-Cup. Bei den Stadtis war meist spätestens in der Zwischenrunde Schluss. – Prognose: Lediglich Außenseiter-Chancen. Bei einer Leistung wie in Nienberge ist aber vieles möglich.

TuS Saxonia Münster: 2013 spielten sich die Kicker vom Kanal letztmals in die Endrunde. Anschließend ging es sechsmal in Folge nicht über die Vorrunde hinaus. – Prognose: Keine Chance gegen Landesligist Concordia Albachten, die Ex-Stadtis-Flemmer und die Futsaler des UFC Münster.

GW Amelsbüren: Mehr als die Vorrunde hat bei den Grün-Weißen Seltenheitswert. Beim Münsterland-Cup im K.o.-Spiel kegelten sie allerdings Oberligist Gievenbeck im Neunmeterschießen raus. – Prognose: Der TuS Hiltrup ist in Gruppe C zu stark. Gegen GW Gelmer könnte was gehen, Platz zwei ist drin.

IKSV Münster: 2015 die Zwischenrunde erreicht. Ansonsten oft raus in der Vorrunde oder erst gar nicht dabei. – Prognose: Auch dieses Jahr ist nach Tag eins Ende.

FC Münster 05: In der Vergangenheit ein Mix aus Zwischen- und Vorrunden-Aus. – Prognose: Gegen Roxel und Wacker Mecklenbeck wird‘s verdammt schwer.

Wacker Mecklenbeck: A-Liga-Spitzenreiter. Erreicht Wacker die Endrunde, dann aber richtig. 2015 und 2017 mit Platz drei belohnt, 2009 sogar bis in Finale gekommen. – Prognose: Alles andere als die Zwischenrunde wäre enttäuschend.

Centro Espanol: In den letzten Jahren nie weitergekommen. – Prognose: Auch dieses Jahr sagen die Fußballer früh Adiós.

Eintracht Münster: Immer eine Wundertüte. Mal nach der Vorrunde raus, zuletzt aber in der Zwischenrunde dabei. – Prognose: Platz eins ist an Westfalia Kinderhaus vergeben. Dahinter scheint allerdings fast alles machbar.

1. FC Mecklenbeck: Tabellenführer in der Kreisliga B. 2010 und 2012 Endrundenteilnehmer. Sonst oft schnell raus. – Prognose: Engin Demirdag hat seine Hallen-Qualität schon in Nienberge aufblitzen lassen. Weiterkommen muss das Ziel sein.

Klub Mladost: Neun Jahre hintereinander raus in der Vorrunde. – Prognose: Die Zwischenrunde wäre eine kleine Überraschung.

SV Mauritz: In der Liga top. In der Halle selten für Furore gesorgt. – Prognose: Beim Münsterland-Cup zeigte der Club, dass was geht. Auf Augenhöhe mit Bezirksligist BW Aasee.

Marco Jörling stand für diverse Vereine zwischen den Pfosten – unter anderem für SW Münster. Foto: Wilfried Hiegemann

Athletico Union: Erstmals überhaupt bei den Stadtis am Start. In der C-Liga auf Platz zwei. – Prognose: Die Vorrunde zu überstehen, wäre die absolute Sensation.

SC Nienberge: Zuletzt dreimal die Zwischenrunde erreicht. 2016 sogar bis ins Halbfinale vorgedrungen. – Prognose: Beim Heimturnier im Viertelfinale an Kinderhaus gescheitert. Rang zwei hinter Nullacht ist in der Dreiergruppe machbar.

GW Marathon Münster: 2014 und 2015 waren die glorreichen Hallenjahre – damals ging’s bis in die Endrunde. Anschließend ging fast nichts mehr. – Prognose: Wundertüte. Im Normalfall aber kein Kandidat für die Zwischenrunde.

ESV Münster: Ein Auf und Ab in der Halle. 2013 und 2016 in der Endrunde – zuletzt in Nienberge beim Vorrunden-Aus enttäuschend. – Prognose: Platz eins dürfte an Wolbeck vergeben sein. Alles andere scheint tagesformabhängig.

SC Gremmendorf: Vor- und Zwischenrunden-Aus im Wechsel. Richtige Highlights? Fehlanzeige. – Prognose: Voraussichtlich Duell mit dem ESV um Platz zwei.

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