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Fußball: Hallen-Stadtmeisterschaften der B-Junioren

Handorf überrascht, scheitert aber wie alle Underdogs im Viertelfinale

Münster

In diesem Jahr werden bei den Junioren-Stadtmeisterschaften auch Viertelfinals gespielt – eine große Chance für Underdogs. Der TSV Handorf überraschte, und wirft Bezirksligist TuS Hiltrup raus. Wie für die anderen Außenseiter aber war im Viertelfinale Schluss.

Von Kevin Michaelis

Fauzan Tchadjobo (li., Borussia) und Danilo Müller (Wacker) lieferten sich im Viertelfinale ein packendes Duell. Foto: Wilfried Hiegemann

Es hat ein paar Spiele gedauert, ehe die ersten Mannschaften bei der Endrunde der diesjährigen B-Junioren-Stadtmeisterschaft so richtig in Fahrt gekommen sind. Spätestens als der VfL Wolbeck in seiner ersten Partie der Gruppenphase einen 0:3-Rückstand gegen GW Marathon Münster zehn Sekunden vor der Schlusssirene durch Kapitän Karl Buchholz in einen 4:3-Sieg drehte, war die Stimmung auf den Rängen der Halle Berg Fidel angekommen.

Möglicherweise war die Zündschnur aber auch so lang, weil schon im Vorhinein klar war, dass dieses Mal nicht nur die ersten beiden Teams der jeweiligen Gruppen die nächste Runde erreichen, sondern auch die beiden besten Drittplatzierten ins Viertelfinale einziehen würden. Bei den vergangenen Stadtis wurden nach der Endrunde nämlich direkt die Halbfinals gespielt.

Mehr Teams in der K.o.-Runde

Und im Endeffekt hatte das für die teilnehmenden Mannschaften auch etwas Gutes: denn anders als sonst erreichten dadurch nicht nur vier, sondern gleich acht Junioren-Teams die K.o.-Runde. Zugleich blieb es in den Gruppenspielen bis zur allerletzten Partie auch noch höchst spannend. Am Ende buchten der VfL Wolbeck und Wacker Mecklenbeck die letzten Tickets für den weiteren Turnierverlauf. Für die JSG Eintracht/Mauritz, die in ihrer Gruppe auch Dritter wurde, reichte es aufgrund eines einzigen Pünktchens nicht für das Weiterkommen. Der VfL Wolbeck setzte sich in der eigenen Gruppe vor GW Marathon Münster durch und Wacker Mecklenbeck vor BW Aasee.

Bezirksligist TuS Hiltrup wurde in Gruppe eins mit nur einem Punkt sogar Tabellenletzter. Co-Trainer Florian Joost sagte dementsprechend enttäuscht: „Die Erwartung war schon eine andere. Unser Ziel haben wir damit deutlich verfehlt, gerade wenn du es gegen einen Kreisligisten selbst in der Hand hattest.“ Gegen den Kreisligisten TSV Handorf verlor der TuS in der entscheidenden Begegnung mit 1:3.

Favoriten setzen sich durch

In den anschließenden Viertelfinals setzten sich die Favoriten allesamt durch. Zuerst kegelte Preußen den BSV Roxel raus, anschließend gewann Bezirksligist Borussia Münster gegen Wacker Mecklenbeck mit 3:0. Wacker-Coach Mark Schwarze zeigte sich trotz des Ausscheidens zufrieden mit der Leistung seines Teams: „Mit den Spielern, die wir zur Verfügung hatten, haben wir das Maximum rausgeholt.“ Der TSV kam gegen Nullacht mächtig unter die Räder und verlor haushoch mit 0:8. Dennoch war Michael Weigel, Trainer der Handorfer B-Junioren, voll des Lobes: „Dass wir überhaupt ins Viertelfinale kommen, damit hätte ich nicht gerechnet.“ Mit dem 1. FC Gievenbeck gewann auch der letzte Favorit sein erstes K.o.-Spiel – mit 6:0 ziemlich deutlich gegen Wolbeck.

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