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Fußball: Hallen-Stadtmeisterschaften

Hiltrup verhindert das Aus, Gelmer fliegt tragisch raus

Münster

TuS Hiltrup, GW Gelmer und GW Amelsbüren – die Gruppe C versprach schon im Vorfeld einiges. Am Ende des ersten Vorrundentages standen alle drei Clubs mit sechs Punkten da, verabschieden musste sich schließlich Gelmer.

Von Jonas Austermann

Drama pur: Hiltrup um Keeper Romain Böcker (Mitte) und Nico Syska (l.) schmiss gegen Gelmer mit Pascal Altefrohne raus. Foto: Peter Leßmann

Die Dreierkonstellation TuS Hiltrup, GW Gelmer und GW Amelsbüren versprach schon im Vorfeld einiges – und sie enttäuschte kein Stück. Am Ende des ersten Vorrundentages standen in Gruppe C alle drei Clubs mit sechs Punkten da. Aufgrund des schlechteren Torverhältnisses erwischte es Bezirksligist Gelmer.

In den letzten elf Minuten ging es folglich um alles. Hiltrup zeigte sich nervenstark, siegte dank der Treffer von Luca de Angelis und Stan Schubert. Hallen-Coach Simeon Uhlenbrock meinte: „Wir standen mit dem Rücken zur Wand. Aber die Hauptsache ist, dass wir es geschafft haben. Jetzt können wir durchatmen und jeder darf mal über seine Leistung nachdenken.“

Kurios: Romain Böcker war erst am Montagabend um halb sechs vom Besuch bei seinen Großeltern in Frankreich zurückgekehrt und verpasste das Auftaktspiel. Anschließend stand der Jurist im Kasten und traf beim 3:2 gegen Amelsbüren.

Zwischen Genie und Wahnsinn

Amelsbürens Coach André Frankrone war der lachende Dritte, als sich die anderen beiden Gruppengegner final duellierten. „Nach eineinhalb Stunden Krimi reichte es mir dann auch“, sagte Frankrone. „Wir sind heute zwischen Genie und Wahnsinn geschwankt. Unser Ziel bleibt aber die Endrunde – da wollen wir hin.“

Gelmer hingegen verließ die Halle Berg Fidel trotz der Ausbeute von sechs Zählern ohne Ticket für die Zwischenrunde. „Wir haben es in den letzten zwei Spielen selbst verbockt“, meinte Heiner Lause, der den Bezirksligisten indoor betreut. Die beiden 0:2-Niederlagen brachen Gelmer letztlich das Genick. „Wenn man Fehler macht wie wir, dann wird es gegen diese Kaliber eben schwer“, sagte Lause. „Natürlich ist das im ersten Moment sehr schade für die Jungs, aber was für uns wirklich zählt, ist das, was draußen passiert.“

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