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Fußball: Kreisliga A

SV Mauritz genießt den Moment – Wacker an der Spitze

Münster

Für den SV Mauritz läuft es in der Kreisliga A1 aktuell wirklich rund und ist einer von mehreren Anwärtern für die Top-Position. Wacker Mecklenbeck marschiert in der Parallelstaffel nach einem knappen Sieg bei GW Albersloh sogar vorne weg.

Von André Fischer

Wackers Felix Krasenbrink (r.) im Zweikampf mit dem Albersloher Hannes Wegener. Foto: Dirk Vollenkemper

Ivo Kolobaric ahnte Böses. Der Trainer des SV Mauritz (Kreisliga A1) weiß, dass in den Monaten August und September traditionell der Fußball-Schuh in Sachen Personal drückt. Das Gros seiner Truppe stellen Studenten, die diese beiden Monate der Semesterferien mitunter anderweitig nutzen, als die grüne Wiese mit einer Pille zu frequentieren. „Wir haben in dieser Phase immer wichtige Punkte liegengelassen“, erinnert sich der 51-Jährige, der in seiner dritten Saison im Osten Münsters an der Seitenlinie auf Ballhöhe ist.

Zu seiner Überraschung läuft es diesmal runder. Zwar musste der Coach auch am Sonntag im innerstädtischen Duell bei Nullfünf mit gerade mal 13 Kickern auskommen. Aber die haben aktuell richtig Lust. Der 4:1-Erfolg nach Treffern von Wenzel Voß (20./39.), Jonas Keller (26.) und Nikolas Hüls (53.) samt Sprung auf Rang zwei spricht Bände. „Wir sind zufrieden, genießen den Moment“, so Kolobaric. Nicht unmöglich, dass er mit seinen Jungs weiter an der Spitze kratzt. „Wir haben durchaus das Zeug dazu, ganz oben mitzuspielen.“

Wacker wieder vorne

Das ist bei Wacker Mecklenbeck in der Kreisliga A2 nicht anders. Das Team vom Trainer-Trio Daniel Efker, Jan Walczak und Stefan Bischof sprang durch das 2:1 bei GW Albersloh wieder an die Tabellenspitze. Jan Hoffmann (65.) und Felix Krasenbrink (87.) trafen. „Wir wussten, dass wir einen guten Kader haben. Selbst wenn wir einen kompletten Umbruch hatten“ so Efker.

In einer Umfrage vor der Spielzeit wurden neben Wacker der SV Bösensell und die SG Selm auf den Favoritenschild gehoben. Jene drei Clubs, die nun die ersten drei Ränge belegen und den Aufstieg unter sich ausmachen dürften. Mecklenbeck möchte bis zum Ende ein gehöriges Wörtchen mitreden.

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