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Volleyball: 2. Bundesliga Frauen

Talente des VC Olympia vor Doppelaufgabe gegen Letzten und Vorletzten

Münster

Der Letzte und der Vorletzte der Tabelle sind am Wochenende zu Gast beim VC Olympia Münster. Gegen Fortuna Bonn und den RC Sorpesee könnten sich die Talente vom Bundesstützpunkt ein Stückchen von unten absetzen.

Von Wilfried Sprenger

Unterstützt und treibt an: Justin Wolff, Trainer der Talente vom VC Olympia Münster.

Für die jungen Volleyballerinnen vom Bundesstützpunkt ist das Wochenende komplett belegt: In der 2. Liga misst sich der VC Olympia Münster am Samstag (15 Uhr) mit Fortuna Bonn und am Sonntag (16 Uhr/jeweils Sporthalle Berg Fidel) mit dem RC Sorpesee. Physisch sollte die Doppel-Aufgabe kein Problem sein. „Die Mädels sind fit, wir freuen uns auf die Wettkämpfe“, sagt Trainer Justin Wolff.

Zuletzt durchschritten die Talente ein kleines Tal. Nacheinander setzte es 0:3-Niederlagen gegen Stralsund, Köln und Oythe – nicht einmal kamen die jungen Münsteranerinnen über 20 Punkte in einem Satz hinaus. Das muss frustrierend gewesen sein, aber war nicht umwerfend. „Natürlich gibt es da für den Moment ein Gefühl der Niedergeschlagenheit. Aber junge Sportler stehen dann auch ganz schnell wieder auf“, weiß Wolff und spricht aus Erfahrung.

Ursachen für Niederlagen gefunden

Der Coach unterstützt und treibt an. Mitunter wird er auch streng. Die Ursachen für die kleine Niederlagen-Serie hat er längst gefunden. „Wir hatten Ausfälle durch Erkrankungen und Verletzungen. Manchmal standen wir uns allerdings auch selbst im Weg“, konstatiert Wolff.

Am Wochenende hat er mit Ausnahme von Carla Fuchs alle Spielerinnen an Bord. Der Plan ist es, den Kurs zu korrigieren und wieder zu punkten. Ein Blick auf die Tabelle sollte den Talenten Hoffnung geben und Mut machen. Bonn reist als Vorletzter an, Sorpesee ziert das Tabellenende. Der VC Olympia selbst liegt unmittelbar vor Fortuna auf dem zwölften Platz. Mit zwei Erfolgen könnte er sich ein gutes Stück von den „Kellerkindern“ absetzen. Wolff hofft auf „zwei Sahnetage“ seiner Schützlinge, aber mahnt: „Wir werden nichts geschenkt bekommen und müssen ans Tagesmaximum.“

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