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Tennis: Regionalliga

Union will gegen Deuten nachlegen, Hiltrup in Dortmund Außenseiter

Münster

Die Ausgangslage für die beiden Regionalligisten aus Münster könnte unterschiedlicher kaum sein: Während die Damen des TC Union nach ihrem Auftaktsieg nun gegen den TC Deuten den zweiten Erfolg anpeilen, droht dem Aufsteiger 1. TC Hiltrup bei Hansa Dortmund die nächste Niederlage.

Von Henner Henning

Der TCU mit (v.l.) Manon Kruse, Nastja Kolar, Paula Rumpf, Anastazja Neumann sowie (u.v.l.) Nele Niermann, Jana Roßlenbroich und Deborah Döring sind zur Freude von Coach Szymon Seifert erfolgreich in die Regionalliga-Saison gestartet – und wollen nun nachlegen. Foto: TCU

Dieser Aufgalopp war durch die Bank gelungen. Mit 9:0 fertigten die Tennis-Damen des TC Union Münster den TC Herford ab, waren dabei hoch überlegen. Doch überbewerten wollte an der Steinfurter Straße niemand den Sieg, zu eindeutig war das Geschehen. „Wir wissen, dass Deuten ein anderes Kaliber ist als Herford“, sagt Coach Szymon Seifert vor dem Duell am Sonntag (11 Uhr) gegen den Kontrahenten aus Dorsten.

Der Auftakterfolg tat dem Zweitliga-Absteiger gut, war eine erste Bestätigung der starken Wintersaison. Nun soll gegen den TC aus Deuten Teil zwei folgen – und damit ein weiterer Schritt zum Klassenerhalt gemacht werden, den der TCU zunächst einmal als Primärziel ausgegeben hat. Wie die Partie laufen wird, „hängt auch damit zusammen, wie Deuten aufstellt“, sagt Seifert. Zuletzt fehlten beim Gast die verletzten Deborah Muratovic und Linda Puppendahl, auch Franziska Kommer spielte beim 1:8 gegen den Kölner HTC BW ebenso wenig wie die zweite Niederländerin Martine Dijkman. „Wir lassen uns überraschen und sind gut vorbereitet“, erklärt Seifert, der voraussichtlich auf eine sehr ähnliche Aufstellung wie zuletzt setzen wird. „Die Position sechs ist noch offen“, verrät er.

Unklare Hiltruper Aufstellung

Mit einer Niederlage sind dagegen die Herren des 1. TC Hiltrup gestartet, mit 2:7 unterlag der Regionalliga-Neuling dem TC Ohligs. Nun geht es am Sonntag zum TSC Hansa Dortmund, einem der Gruppenfavoriten. „Das wird kaum zu gewinnen sein“, sagt Mannschaftsführer Carlo Bückmann mit Blick auf das slowenische Hansa-Quartett um Blaz Kavcic (einst die Nummer 68 der Welt), das den Kern des Davis-Cup-Teams des Landes stellt. Wie der TCH unterdessen aufstellt, hängt noch von den Turnier-Verpflichtungen seiner ausländischen Spitzenkräften ab.

In der Damen-Verbandsliga sind am Sonntag (10 Uhr) nur zwei Teams aus Münster gefordert, nach dem 5:4-Erfolg im Derby gegen Hiltrup hat der THC diesmal spielfrei. Der TCH dagegen trifft auf heimischer Anlage auf den TC Kamen-Methler, der zum Auftakt 7:2 gegen RW Schwerte gewann. In der Parallelgruppe empfängt Union II den TC HW Gladbeck, der wie die Münsteranerinnen an Spieltag eins erfolgreich war – ein kleines Spitzenspiel in der noch jungen Saison.

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