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Hockey: Oberliga

Das „Münster-Phänomen“ hat die THC-Teams fest im Griff

Münster

In diesen Tagen starten die Hockey-Teams des THC Münster in die Feldsaison. Die Ausgangslage ist für Frauen und Männer in der zweiten Hälfte der Oberliga-Spielzeit ganz verschieden – ebenso die personelle Situation.

Von Jonas Austermann

Draußen wie drinnen stark: Maximilian Keller sicherte dem THC Münster mit seinem Treffer gegen Essen ein Unentschieden zum Auftakt in die Feldsaison. Foto: Wilfried Hiegemann

Da ist es wieder – das „Münster-Phänomen“, wie Carl Philipp Ehrl es nennt. Was der Trainer der Oberliga-Frauen des THC Münster meint: In einer Studentenstadt wie der hiesigen gibt’s immer wieder mal jede Menge Zuwachs für die Hockey-Teams des THC, aber eben auch personelle Dürreperioden. Als Paradebeispiel dafür greift der aktuelle Auftakt in die Feldsaison.

Die Frauen starten am kommenden Wochenende gleich mit einem Doppelschlag in die zweite Hälfte der Feldsaison. Zum Auftakt geht’s für den THC, der in der ersten Saisonhälfte acht Punkte sammelte und damit Drittletzter ist, gegen das punktlose Schlusslicht Bielefelder TG (Samstag, 18 Uhr). Tags drauf steht die Partie beim Vorletzten Mettmanner THC (sechs Punkte) an.

„Schon zur Hallensaison haben sich zehn Neuzugänge angemeldet. Wir werden jetzt sehen müssen, wie schnell wir sie auch auf dem Feld integrieren können“, sagt Ehrl. Drinnen jedenfalls lief’s richtig rund: Die THC-Frauen schafften den Sprung in die 2. Regionalliga. Mit den Abstiegsrängen will der THC um das Trainerduo Ehrl und Florian Korte auch draußen nichts zu tun haben. „Wir haben uns vorgenommen, das erfolgreichste Rückrunden-Team zu werden“, sagt Ehrl. „Und wir wollen gleich mit zwei Siegen loslegen.“

THC-Männer halten Essen auf Distanz

Das eingangs zitierte „Münster-Phänomen“ macht sich bei den Oberliga-Männern des THC ganz anders bemerkbar. „Wir sind im Training zuletzt schlecht besetzt gewesen. Die Rückrunde ist bei uns schon traditionell immer eher ein Problem, weil viele in den Semesterferien nicht da sind“, sagt Teamsprecher Lasse Höppner.

Der Blick auf die Tabelle aber verheißt dann doch Gutes: Nach acht von 14 Spieltagen liegt der THC (22 Punkte) an der Spitze, der erste Verfolger DSD Düsseldorf II darf aufgrund der ersten Mannschaft in der 2. Bundesliga nicht aufsteigen. Und gegen ETB Essen, den Drittplatzierten, holte der THC am vergangenen Sonntag nach 0:2-Rückstand noch ein 2:2, hielt den Aufstiegskonkurrenten damit auf Distanz.

Hufer und Keller retten spät das Remis

Höppner meint: „Wir hatten uns zum Wiederbeginn einen Sieg vorgenommen, aber das Unentschieden geht nach dem Spielverlauf in Ordnung.“ Essen verlegte sich aufs Verteidigen, Münster leistete sich zwei Ballverluste und kassierte nach Kontern die Gegentreffer. Der THC bestimmte zwar das Geschehen, blieb aber weitgehend ungefährlich.

„Man hat gemerkt, dass bei uns einige Jungs auf dem Platz standen, die erst wenige Trainingseinheiten absolviert haben“, sagt Höppner. Kapitän Moritz Hufer und Maximilian Keller sorgten innerhalb der letzten zehn Minuten aber noch für den Ausgleich. Das Regionalliga-Ticket ist für den THC in greifbarer Nähe.

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