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Leichtathletik

Tono Kirschbaum – ein Meistermacher im Unruhestand

Münster

Jahrzehntelang formte er junge Sportler, führte mehrere Mittel- und Langstreckenläufer zu Olympischen Spielen, Welt- und Europameisterschaften sowie zu Titeln und Rekorden. Nun aber macht Trainer Tono Kirschbaum Schluss, mit 65 Jahren. Doch so ganz ohne Leichtathletik kann der Münsteraner aber auch im Ruhestand nicht.

Ulrich Hörnemann

Erfolgreiches Trio: Tono Kirschbaum (Mitte) mit seinen Marathon-Assen Amanal Petros (l.) und Hendrik Pfeiffer (r.). Foto: Ulrich Hörnemann

Es ist gut gewesen: Tono Kirschbaum, 65, hat die Rente durch. Vier Jahrzehnte war der „Münsteraner Jung“ (O-Ton Kirschbaum), der im Stadtviertel Pluggendorf aufgewachsen ist, im Trainergeschäft tätig. Erst beim TV Wattenscheid 01, für den er als Aktiver 1978 im Köln-Müngersdorfer-Stadion hinter Thomas Wessinghage über 1500 Meter in 3:42,4 Minuten Deutscher Vizemeister wurde. Dann von 2010 bis 2012 als Leitender Bundestrainer beim Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV), danach ging der gelernte Diplomsportlehrer wieder zurück nach Wattenscheid, und bis Ende August war er noch verantwortlicher Chef für den Bundesstützpunkt Bochum/Dortmund. Dann war Schluss.

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