1. www.wn.de
  2. >
  3. Sport
  4. >
  5. Muenster
  6. >
  7. UBC II beklagt vier Ausfälle vor dem Spitzenspiel gegen Soest

  8. >

Basketball: 2. Regionalliga

UBC II beklagt vier Ausfälle vor dem Spitzenspiel gegen Soest

Münster

Es wird ernst für die zweite Mannschaft des UBC Münster. Im Duell Zweiter gegen Erster ist ein Sieg mit elf Punkten gegen den BC Soest das erklärte Wunschziel, um vorbeizuziehen. Doch ein bärenstarker Gegner und eigene Personalsorgen machen die Aufgabe kompliziert.

Von Thomas Rellmann

Alex Goolsby und der UBC sind etwas dezimiert. Foto: Peperhowe

Rechnerisch sind die Dinge klar eingeordnet vor dem absoluten Top-Spiel in der 2. Regionalliga. Verliert der UBC Münster II zu Hause gegen Spitzenreiter BC Soest, der eine Niederlage weniger hat, „sind wir raus aus dem Titelrennen“, wie Trainer Christoph Schneider sagt. Gewinnt sein Team hingegen mit elf Punkten oder mehr, ist die Hinspiel-Niederlage umgedreht und der Gastgeber in der Pole-Position. Fällt der Sieg knapper aus, muss der UBC auf einen Ausrutscher des Tabellenführers in den verbleibenden sieben Partien hoffen.

Quartett in Corona-Isolation

Die Partie am Samstag (16 Uhr, Pascal-Gymnasium) bietet fast alles, was das Sportlerherz begehrt. Eine gewisse Kulisse ist zu erwarten, die Spannung ist hinreichend beschrieben. Doch vier Corona-Fälle im Team schmälern die Vorfreude ein wenig. Denn mit Leo Padberg, Andrej König und Stephan Kreutzer fällt ein Trio aus der Starting-Five aus, zudem ist Hauke Carstens betroffen. „Das ist nicht optimal, aber es ist nur ein Basketball-Spiel“, sagt Schneider. Eine Verlegung lassen die Statuten noch nicht zu, doch die Münsteraner wollen auch einen besonderen Ansporn aus der Situation ziehen. „Es ist die Gelegenheit für die jungen Spieler, sich zu zeigen“, sagt der Coach. „Sie haben sich sehr gut entwickelt und können sich jetzt zeigen. Und wir können auch als Underdog gefährlich werden. Denn der sind wir jetzt mit den Ausfällen definitiv, wir haben nichts mehr zu verlieren.“

Christoph Schneider

Über die Auswirkungen eines Sprungs auf Platz eins hat sich der Verein noch keine abschließenden Gedanken gemacht. „Klar, wir wollen am liebsten oben landen, Erster werden. Aber das wollen andere auch“, sagt Schneider. „Unser primärer Auftrag ist nicht der Aufstieg.“ Was nicht heißt, dass die 1. Regionalliga nicht zum Thema werden kann. Aber darüber kann man ja immer noch reden, sobald das Thema wirklich akut wird.

Startseite
ANZEIGE