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Reiten: Vielseitigkeit

Münsteranerin Vanessa Bölting mit „viel Spaß“ in Sopot

Münster

An der polnischen Ostsee setzte sich Vanessa Bölting in der vergangenen Woche gleich mehrfach in Szene. In Sopot war sie mit vier Pferden vertreten – alle machten für sich Schritte nach vorn. Und am Ende stimmten auch die Platzierungen.

Von Henner Henning

Erfolgreiches Duo: Vanessa Bölting und Rocafina Foto: privat

Am Montag um 9 Uhr endete der sechstägige Trip von Vanessa Bölting. Einmal Münster-Sopot und zurück, knapp 1000 Kilometer – ein Weg wohl gemerkt. Doch die Tour an die polnische Ostsee hat sich für Vanessa Bölting gelohnt, etwas müde, aber dafür bestens zufrieden zog die Vielseitigkeitsreiterin nach ihrer Ankunft in den Rieselfeldern ein Fazit. „Es war super gut, es hat einfach nur Spaß gemacht“, sagte Bölting.

Rocafina in Top-Form

Vier Pferde hatte sie dabei, vier Platzierungen standen am Ende für die Münsteranerin zu Buche. Für die beste sorgte Rocafina, eine siebenjährige Stute, die seit Mai bei Bölting in Beritt ist. Nach der Dressur lag das Duo in der langen Zwei-Sterne-Konkurrenz schon vorne, konnte sich nach dem fehlerfreien Geländeritt im Parcours einen Abwurf leisten – und nahm sich den auch. „An der letzten Kombination wurde es hinten heraus eng. Aber Rocafina hat das super gemacht. Ich hatte selten ein Pferd, das so einen Drang und so eine Einstellung hat“, sagte Bölting, die mit 30 Strafpunkten 0,6 Zähler vor dem Schweden Christoffer Forsberg mit Jebo Kwirk lag. Einmal mehr zeigte auch Ready to Go sein Potenzial. Nach Dressur und Springen ging der neunjährige Wallach mit Bölting von Rang drei aus ins Gelände, das Reiterpaar ließ es dort aber ruhig angehen. „Wir haben uns nicht verleiten lassen und haben spielerisch eine sichere Runde gedreht.“ So wurde es mit den eingeplanten Zeitfehlern Rang acht.

„Richtig Spaß“ machten Bölting auch ihre Youngster in einer nationalen Prüfung. Die sechsjährige Call me S verbesserte sich nach einer soliden Dressur und makellosen Ritten im Parcours und Gelände noch auf Rang zwei, direkt dahinter folgte die ein Jahr jüngere Westfalen-Championesse Lykke, die in der Dressur den Bestwert vorgelegt hatte.

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