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Volleyball: 2. Liga

VC Olympia spielt „drei überragende Sätze“

Münster

Vor Weihnachten mussten die Talente vom VC Olympia Münster noch in drei Niederlagen einwilligen. Der Re-Start glückte nun eindrucksvoll. Dabei war die Vorbereitung auf das Zweitligaspiel alles andere als optimal.

Von Wilfried Sprenger

Sina Siebert stand erstmals in der Startformation und zeigte eine richtig gute Leistung. Foto: Jürgen Peperhowe

Überraschungserfolg für den VC Olympia Münster: Mit 3:2 (25:12, 25:18, 12:25, 19:25, 15:9) gewann der Volleyball-Zweitligist am Samstag die Heimpartie gegen den BBSC Berlin. Das Hinspiel im Dezember hatte das Bundesstützpunkt-Team noch klar in drei Sätzen verloren. „Ich freue mich sehr für die Mannschaft. In den Sätzen eins, zwei und fünf hat sie überragenden Volleyball gespielt“, sagte Trainer Justin Wolff.

Der Erfolg kam unerwartet, die Trainingswoche stand für die Talente unter keinem guten Stern. Nach einem positiven Corona-Test im Team fielen mehrere Trainingseinheiten aus, es blieb bei einer infizierten Spielerin, sodass die Begegnung mit dem Gegner aus der Hauptstadt ausgetragen werden konnte. „Eine optimale Vorbereitung sieht aber natürlich anders aus“, meinte Wolff.

VCO meldet sich im Tiebreak zurück

Seine Schützlinge präsentierten sich am Samstag vom ersten Ballwechsel an hellwach. Carla Fuchs spielte zu, Sina Siebert debütierte in der Startformation. Der VCO setzte die taktischen Vorgaben konsequent und diszipliniert um, dem Gegner verging phasenweise Hören und Sehen. „Das war für den Leistungsstand der Mädchen fast perfekt, ich war sehr zufrieden“, konstatierte Wolff.

Erst im dritten Durchgang fand Berlin in die Begegnung, dominierte das Spiel dann aber zusehends. Wolff hatte Verständnis für das Loch, in das seine Mannschaft in dieser Phase fiel: „In diesem Alter ist es ganz normal, dass Spielerinnen ihr Niveau nicht durchgängig halten können.“

Rechtzeitig zum Tiebreak kam der VCO über starke Emotionen zurück. Das Blatt wendete sich wieder, mit bärenstarken Blocks (14:2-Bilanz) und überzeugender Feldabwehr holte sich der Gastgeber den Sieg. Wolff mochte nachher keine Spielerin herausheben. „Heute hat das Kollektiv gewonnen, jede Spielerin, auch die, die eingewechselt wurden, hatten ihren Anteil“, meinte der Trainer.

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