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Volleyball: 2. Bundesliga

VC Olympia verabschiedet sich mit Niederlage aus dem Jahr

Münster

Ende schlecht, nicht alles schlecht: Dass die Volleyballerinnen des VC Olympia Münster sich mit einer 0:3-Niederlage gegen Union Emlichheim aus dem Jahr verabschieden, findet Trainer Justin Wolff bedauerlich, der Entwicklung seines jungen Teams kann er dennoch viel Positives abgewinnen.

Von Henner Henning

Emlichheims Kapitänin Lona Volkers (r.) bereitete dem VCO um Amelie Strothoff und Sophia Fallah (r.) viele Probleme. Foto: Wilfried Hiegemann

Das Hinspiel, das der VC Olympia Münster im September am zweiten Spieltag mit 3:1 beim SC Union Emlichheim gewonnen hatte, weckte im Vorfeld des Wiedersehens Hoffnungen bei den Volleyballerinnen vom Bundesstützpunkt. Doch diese zerschlugen sich am Sonntagnachmittag in 78 Minuten. Mit 0:3 (15:25, 24:26, 15:25) unterlag der von Justin Wolff trainierte Zweitligist den Niedersächsinnen und verabschiedet sich mit der dritten Niederlage am Stück in die einmonatige Wettkampf-Pause. „Die haben wir auch dringend nötig, es sind alle etwas platt“, sagte Wolff, der für Mittwoch ein Abschlusstraining angesetzt hat und dann seine Schützlinge bis zum 5. Januar in die Ferien schickt.

Starker Start der Gastgeberinnen

Münster legte gut los gegen den Tabellenvierten, der sich beim 9:7 durch zwei direkte Aufschlagpunkte von Ina Gosen absetzte und seinen Streifen konzentriert wie konsequent bis zum Satzende durchzog. „Emlichheim hat richtig gut gespielt und kaum Fehler gemacht“, analysierte Wolff. Sein Team dagegen ließ zu viele Chancen liegen, um dem Gast in Durchgang eins gefährlich zu werden.

Enges Spiel im zweiten Durchgang

Das änderte sich in Abschnitt zwei. Zwar konterte Union das 3:2 von Hannah Hartmann mit einem 4:0-Lauf, der den VCO aber nicht beeindruckte. Melissa Vasi glich wenig später zum 9:9 aus, nach dem missglückten Angriff von Gosen war Münster gar wieder vorne (10:9). Ausgeglichen ging es in die Crunchtime, Münster kam auch nach dem 20:22 noch einmal zurück – um dann nach einem Servicewinner der überragenden Lona Volkers gegen VCO-Libera Nele Kraus den zweiten Durchgang zu beenden.

Der finale Abschnitt verlief nach ähnlichem Muster wie der erste. Wieder mischte Münster, das keineswegs enttäuschte, bis zur Satzmitte mit (9:9, 14:16), um dann abreißen zu lassen (14:19, 15:20). „Wir haben im Block keinen Zugriff bekommen“, sagte Wolff, „und dazu haben wir zu wenig über die Mitte gespielt.“

So geht das Stützpunkt-Team als Vorletzter in die Rückserie, auf die der Coach aber optimistisch blickt. „Wir haben gesehen, wo es hingehen kann. Ich bin mir sicher, dass wir aus den Fehlern lernen, wir uns weiterentwickeln und unsere Schwächephasen reduzieren.“

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