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Fußball: Nachwuchs

Verband FLVW setzt Pflichtspielbetrieb bei A- und B-Junioren aus

Münster

Das Fußballjahr ist für A- und B-Junioren sowie B-Juniorinnen vorzeitig beendet, zumindest offiziell. Der Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) reagiert damit auf die steigenden Corona-Zahlen.

Von Jonas Austermann

Das Kreispokal-Finale war womöglich die letzte Partie des Jahres für die B-Juniorinnen des TuS Saxonia und des SV Rinkerode. Foto: Peter Leßmann

Die ältesten Nachwuchsfußballer haben offiziell bereits Winterpause. Der Fußball- und Leichtathletikverband Westfalen (FLVW) hat die Spiele der A- und B-Junioren sowie der B-Juniorinnen bis zum Jahresende ausgesetzt. Grund dafür sind die steigenden Corona-Zahlen.

Im Schreiben des FLVW an die Vereine, das unserer Zeitung vorliegt, heißt es: "Der Pflichtspielbetrieb der B- und A-Junioren sowie B-Juniorinnen (Ausnahme Westfalenpokal) wird bis zum 31.12.2021 ausgesetzt. Der Trainings- und ggfls. Freundschaftsspielbetrieb kann unter Wahrung der 2G-Regel fortgesetzt werden und soll insbesondere Mannschaften mit einer guten Impfquote nicht einschränken."

So geht's in den anderen Altersklassen weiter

Das große Aber: Der Verband teilt mit, dass "im beiderseitigen Einvernehmen" auch die geplanten Pflichtspiele stattfinden können. Dazu müssen die Vereine spätestens zwei Tage vor dem Spiel elektronisch ihr Einverständnis erklären. Mit dieser lockeren Regelung trage der Jugend-Ausschuss "dem Umstand Rechnung, dass für diese Altersgruppen erst zu einem wesentlich späteren Zeitpunkt auf Grundlage der STIKO-Empfehlung eine Impfung möglich war". Bis zum Wochenende 18./19. Dezember waren in den Jugendligen ursprünglich noch vier Spieltage geplant.

Der Amateurfußball abseits dieser zwei Altersklassen wird nach einem einstimmigen Beschluss wie geplant fortgesetzt. "Für den Jugendfußball gilt dies auch für die Altersklassen G- bis einschließlich C-Jugend", teilt der FLVW in seinem Schreiben mit.

Es gilt 2G - mit zwei Ausnahmen

Im Amateursport gilt für die Aktiven (auch Schiedsrichter) und die Zuschauer "beim Training und Wettkampf" die 2G-Regelung. Ausgenommen davon sind Kinder und Jugendliche "bis einschließlich 15 Jahre" und "Personen, die ein ärztliches Attest vorlegen, aus dem hervorgeht, dass sie aktuell oder in den vergangenen sechs Wochen nicht gegen COVID-19 geimpft werden konnten, sofern diese über einen aktuellen Test verfügen".

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