1. www.wn.de
  2. >
  3. Sport
  4. >
  5. Muenster
  6. >
  7. Wacker macht’s gegen Herford unnötig spannend, setzte Serie aber fort

  8. >

Fußball: Westfalenliga Frauen

Wacker macht’s gegen Herford unnötig spannend, setzte Serie aber fort

Münster

Für die Frauen von Wacker Mecklenbeck läuft es weiter nach Wunsch. Auch das dritte Heimspiel nacheinander gewann das Team, gegen den Herforder SV war das 4:2 sogar der insgesamt vierte Erfolg am Stück. Um den musste allerdings lange gebangt werden.

Wackers Pia Haack (l.) im Zweikampf mit Mariam Durglischvili aus Herford – am Ende jubelten die Münsteranerinnen. Foto: Wilfried Hiegemann

Den vierten Sieg in Folge holten

im Heimspiel gegen den Herforder SV die Frauen von Wacker Mecklenbeck. Beim 4:2 (2:1)-Erfolg lief es aber erst mal gar nicht wie geplant. Der Gastgeber lief hoch an und machte Druck, was die Gäste nach einem Ballgewinn nutzten und durch Pia-Marie Salzmann 1:0 in Führung gingen (5.). Wacker war schnell auf dem Boden der Tatsachen, wusste aber damit umzugehen.

Die Münsteranerinnen behielten die offensive Devise bei und zeigten bei einigenn gute Chancen, wer den Ton angab. Doch es dauerte eine halbe Stunde, bis das Team zum wohlverdienten Ausgleich traf. Tessa Schipke spielte nach einer Ecke halbhoch auf Kristin Dircks, die aus kurzer Distanz erfolgreich war (32.).

Ein altbekanntes Problem machte sich aber erneut bemerkbar – die Trefferquote. „Das ist unser größtes Manko. Theoretisch kann von der Qualität her nichts schief gehen, aber wir haben uns in solchen Spielen auch immer wieder selber geschlagen“, so Coach Felix Melchers. Dennoch ging Mecklenbeck noch vor dem Wechsel in Führung. Nach einem Foul an Neele Kesse verwandelte Annika Theobald den Elfmeter zum 2:1 (34.).

Wacker bleibt tonangebend

Auch nachdem Herford nach Wiederanpfiff durch Sarah Böversen zum 2:2 traf (57.), blieb Wacker tonangebend, spielte aber viele Szenen nicht richtig aus. Das gelang erst in den letzten Zügen. Luisa Faber und schließlich Katrin Große Scharmann sorgten für den Endstand (81., 90.+3).

„Die erste Hälfte war rein fußballerisch das Beste, was wir bisher in der Saison gezeigt haben. Viel Ballsicherheit auf allen Positionen, gute Entscheidungen, vernünftig nach vorne gespielt, nur die letzte Konsequenz hat einfach oft gefehlt. Trotzdem ist schon ein Fortschritt zu sehen im Vergleich zur letzten Saison“, sagte Melchers.

Wacker: Kloock – Bezhaev, Theobald (79. K. Große Scharmann), Schipke, Selle – Haack (72. Düking), Funke, Weber (68. Faber) – Kesse (87. Opgen-Rhein), Dircks (63. Krieger), Funcke

Startseite