1. www.wn.de
  2. >
  3. Sport
  4. >
  5. Muenster
  6. >
  7. Wacker Mecklenbeck ist Spitze nach dem Sieg gegen die SpVg Berghofen II

  8. >

Fußball: Frauen-Westfalenliga

Wacker Mecklenbeck ist Spitze nach dem Sieg gegen die SpVg Berghofen II

Münster

Dieser Start ist top. Wacker Mecklenbecks Frauen sind Spitzenreiter in der Westfalenliga und wollen mehr. Am Sonntag besiegte das Team von Trainer Daniel Vedadi die SpVg Berghofen II mit 5:1. Trotzdem sprach der Coach nur von einer Momentaufnahme.

Andre Fischer

Luisa Faber traf zum 1:0. Foto: fotoideen.com Foto: fotoideen.com

Traumhaft, dieser Auftakt. Nach vier Spielen sind Wackers Westfalenliga-Frauen weiter ungeschlagen. Sonntag gab es ein ungefährdetes 5:1 gegen die SpVg Berghofen II. „Eine Momentaufnahme“, hält Trainer Daniel Vedadi den Ball flach. „Weihnachten werden wir wissen, wo wir stehen.“

Regionalliga, wir kommen! Viel zu früh, um in dieser Richtung zu fabulieren. „Wir wissen das einzuordnen“, so der Coach. Trotzdem ist die Freude über das Erreichte groß. Bereits nach einer guten Viertelstunde lag Mecklenbeck mit 2:0 auf Siegkurs. Luisa Faber (12.) und Neele Kesse mit einem feinen Schuss aus der Drehung (16.) sorgten für eine beruhigende Führung. „Wir haben das 1:0 gemacht, als Berghofen etwas besser ins Spiel fand“, analysierte Vedadi. Gut so.

Als Kesse nach der Pause das 3:0 nach 64 Minuten draufpackte, war das Spiel gelaufen. Das Angriffspressing fruchtete, Wacker dominierte und ließ die Spielvereinigung kaum zur Entfaltung kommen. Das 4:0 durch Sarah Mariola Zinn (78.) und das 5:0 von Hannah Geldschläger fünf Minuten vor dem Ende waren die logische Folge einer überlegenen Vorstellung. Das 1:5 durch Leonie Sophie Witt (90.) hatte nur statistischen Wert.

Tabellenführer – das ist Fakt. Da Fortuna Freudenberg sein Heimspiel gegen Arminia Ibbenbüren mit 0:1 verlor, zogen die Frauen von der Egelshove vorbei und sonnen sich an der Spitze. Optimale Voraussetzungen für das Derby mit dem BSV Ostbevern. Das steigt am kommenden Sonntag um 12.30 Uhr. „Wir sind gerüstet“, sagt Daniel Vedadi selbstbewusst.

Wacker: Claußen – Theobald, Stein, Schipke, Hutter – Funke (37. Große-Scharmann), Zinn – Geldschläger, Faber (62. Bezahev), Funcke – Kesse (75. Block)

Startseite