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Handball: Landesliga

Westfalia braucht langen Anlauf, Nullacht spielt Remis

Münster

Personell angeschlagen holte Handball-Landesligist SC Münster 08 als Gast der HSG Kattenvenne/Lengerich am Wochenende ein 27:27-Remis. Die Frauen von Westfalia Kinderhaus siegten mit 23:17 gegen die zweite Mannschaft der Spielvereinigung Steinhagen.

Von Wilfried Sprenger

Magdalena Krämer erzielte für Kinderhaus zwei Tore vom Kreis und drei von der Siebenmeter-Marke. Foto: Jörg Riemenschneider

Trainer Kay Sparenberg fehlte erkrankt, auch Teile des Stammpersonals waren gesundheitlich nicht auf der Höhe. Trotzdem war Handball-Landesligist SC Münster 08 als Gast der HSG Kattenvenne/Lengerich lange auf Kurs. Am Ende trennten sich die Konkurrenten 27:27. Zur Halbzeit hatten die Nullachter 16:12 geführt. „Wenn man nur den Spielverlauf betrachtet, war es wohl ein verlorener Punkt“, räumte Sparenberg am Montag ein.

Der Coach verfolgte die Partie am Liveticker und muss lange den Eindruck gehabt haben, dass seine Mannschaft vieles richtig machte. Nach verteilter Startphase setzten sich die Münsteraner bis zur 19. Minute auf 11:6 ab, ein komfortabler Vorsprung, der bis zur Pause weit gehend verteidigt wurde. Auch nach dem Seitenwechsel hielten die Gäste den Konkurrenten auf Distanz, Til Bachmann bescherte ihnen sogar eine Sechs-Tore-Führung (21:15/37.). Elf Minuten vor dem Ende lag der Tabellendritte weiter klar (26:21) vorn, nichts deutete auf eine dramatische Schlussphase hin. Ein kompletter Einbruch im Angriff kostete die Münsteraner dann doch noch den Sieg. „Mir ist zugetragen worden, dass wir nicht mehr konzentriert genug gewesen sind. Vielleicht waren die angeschlagenen Spieler auch müde“, erklärte Sparenberg. Erfolgreichste Torschützen war Fabian Kuropka (6), Maximilian Morschheuser (5), Til Bachmann (5) und Marius Müller (4/4).

Kinderhaus mit Erfolg in die Winterpause

Schwer tat sich Frauen-Landesligist Westfalia Kinderhaus im Heimspiel gegen die zweite Mannschaft der Spielvereinigung Steinhagen. Vor allem in der ersten Halbzeit leistete der Tabellenvorletzte erheblichen Widerstand und lag zwischenzeitlich sogar mit bis zu drei Toren (7:4, 11:8) vorn. In die Pause ging es dann gleichauf. Erst ein 4:0-Lauf von 19:17 auf 23:17 entschied die Begegnung zugunsten der Münsteranerinnen. Beste Torschützinnen waren Maike Schaper (6), Esther Schwarz (6) und Kreisläuferin Magdalena Krämer (5/3). Mit dem Erfolg verabschiedete sich Kinderhaus in die Weihnachtspause. Ob die Tabellenführung über das Fest hinaus Bestand hat, hängt von Verfolger Sassenberg ab, der am kommenden Wochenende noch einmal gefordert ist.

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