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Fußball: Kreispokal

Westfalia Kinderhaus behält vomPunkt aus gegen Münster 08 die Nerven

Münster

Mehr geht kaum. Im Kreispokal der ersten Runde trennten sich Westfalenligist Westfalia Kinderhaus und der SC Münster 08 3:3. Da es in der Verlängerung keine Tore gab, ging es ins Elfmeterschießen. Das entschied der Platzherr mit 4:3 für sich.

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Westfalia-Coach Holger Möllers freute sich über den Einzug in die zweite Runde. Foto: Johannes Oetz Foto:

Das war Werbung für den Amateurfußball. In der ersten Runde des Kreispokals zwang Bezirksligist Münster 08 den zwei Klassen höher angesiedelten Westfalenligisten von Westfalia Kinderhaus am Donnerstagabend nicht nur in die Verlängerung – nein, es musste sogar ein Elfmeterschießen herhalten, um über Wohl und Wehe zu entscheiden. Die besseren Nerven hatte die Westfalia, die sich nach dem 3:3 nach regulärer Spielzeit und Extraschicht im Elfmeterschießen mit 4:3 behauptete. „Ziel erreicht, Mund abwischen und weitermachen“, so Siegertrainer Holger Möllers. Er merkte, dass seine Jungs nach der harten Vorbereitung nicht nur im Kopf, sondern vor allem in den Beinen nicht so frisch wirkten. Sein Gegenüber Julian Wiedenhöft war derweil voll des Lobes für seine Jungs: „Wir haben hier 3:3 gewonnen. Tolles Spiel. Ich muss allen ein Riesenkompliment machen.“ Einziger Wermutstropfen neben dem Pokal-Aus war die Bänderverletzung von Malte Höppner.

In einer tollen ersten Hälfte brachte Luca Gino Lapke den Gast in Front (6.). Rui Petro Guimares (10.) und Jan Kniesel (24.) wendeten das Blatt, ehe Luca Rehberg (42.) und Gunnar Weber (45.) wieder 08 jubeln ließen. Florian Graberg (75.) bewahrte Kinderhaus vor dem Aus in den 90 Minuten. Im Elfmeterschießen machte Westfalia dann alles klar.

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