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Reiten: Turnier der Sieger

Reiterverein verleiht Friedensreiterpreis an Peter Hofmann

Münster

Seit 1986 verleiht der Westfälische Reiterverein den Friedensreiterpreis an Persönlichkeiten, die sich um den Reitsport verdient gemacht haben. Dieses Jahr geht die Auszeichnung an Peter Hofmann, der seit „40 Jahre eine Herkulesaufgabe praktiziert“.

Von Michael Schulte

Große Freude: Peter Hofmann (links), hier mit Turnier-Chef Hendrik Snoek, ist neuer Träger des Friedensreiterpreises, der beim Turnier der Sieger Jahr für Jahr vergeben wird. Foto: Jürgen Peperhowe

Alles fing so harmlos an. 1964 machte sich der junge Peter Hofmann auf dem heimischen Turnier in Mannheim beliebt, als er der Führer eines Schleifenponys war. Mit dieser Aufgabe erregte er zwar kein großes Aufsehen, aber es brachte ihn doch in Kontakt zur Reiterei und zum Turniersport. Und das so sehr, dass er bis heute davon nicht lassen konnte. Zum Glück für den Mannheimer Maimarkt, das DOKR und die FN. Grund genug für den Westfälischen Reiterverein, den bestens funktionierenden Funktionär mit dem Friedensreiterpreis 2022 auszuzeichnen. Er ist der 34. Preisträger und steht damit in einer Reihe außergewöhnlicher Persönlichkeiten, die alle eines eint: Horsemanship im besten Sinne.

In seiner Laudatio am Freitagabend muss sich Präsident Hendrik Snoek vorgekommen sein, als ob er seine eigene Vita verkünde. Denn Begriffe wie „Turnierveranstalter mit Durchhaltevermögen“, „Verbandsfunktionär mit Engagement“ sowie „Erfüllen einer Herkulesaufgabe“ treffen ganz sicher auf Peter Hofmann, aber eben auch auf Hendrik Snoek zu.

Snoeks Laudatio

Wenn sich vor dem Turnier der Sieger das Auswahlgremium bei Kaffee und Pflaumenkuchen bei Snoek trifft, um sich Gedanken über den nächsten Friedensreiter zu machen, fallen oft die Namen jüngst hoch dekorierter Sportlerinnen und Sportler. In diesem Jahr war das anders. Snoek: „Gerade in den Corona-Jahren ist uns die Bedeutung von verlässlichen Strukturen, große Erfahrung der Organisation des Sportes und Durchhaltevermögen und Engagement immer klarer und wichtiger geworden. Deshalb ehren wir heute einen Mann, der diese Herkulesaufgabe mehr als 40 Jahre höchst erfolgreich praktiziert.“

Hofmann hat 1982 die Präsidentschaft in seinem Reiterverein übernommen, etliche Großveranstaltungen durchgeführt, sitzt seit 2004 im Springausschuss des DOKR an der Spitze und gehört zum FN-Vorstand. Und seit Freitag ist er auch Träger des Friedensreiterpreises.

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