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Fußball: Westfalenliga Frauen

Zur Pause ist für Wacker in Herford alles gelaufen

Münster

Als Favorit war Wacker Mecklenbeck zum Herforder SV Borussia Friedenstal gereist. Doch mit 2:4 mussten sich de Münsteranerinnen geschlagen gegeben. Vor allem vor der Pause waren sie in der Deckung einfach zu schläfrig.

Von André Fischer

Kristin Dircks Foto: Wilfried Hiegemann

Die Spannung hochhalten – das wollen die Fußballerinnen von Wacker Mecklenbeck auf der Zielgeraden. Intern hat sich der Westfalenligist Platz vier auf die Fahnen geschrieben. Kein unmögliches Unterfangen, auch wenn am Samstag das vorgezogene Spiel beim Herforder SV Borussia Friedenstal mit 2:4 (0:3) verloren ging. „Noch ist das möglich, wir haben ja auch zwei Spiele weniger als Arminia Ibbenbüren“, sagte Co-Trainerin Simone Westerhoff. Zwei Punkte beträgt aktuell der Rückstand auf den ehemaligen Regionalligisten. Alles drin also.

Zur Pause war der Drops beim Gastspiel in Ostwestfalen gelutscht, ein Doppelpack von Pia-Marie Salzmann (15., 34.) und das Tor von Jessy Atila (36.) sorgte für klare Verhältnisse. „Wir haben die erste Hälfte komplett verschlafen“, ärgerte sich Coach Felix Melchers.

Seine Ansprache in der Kabine schien zu fruchten, Wacker war wie verwandelt, drängte auf den Anschluss. Kristin Dircks traf nach 60 Minuten zum 1:3. Aber nur drei Zeigerumdrehungen später mussten die Gäste einen bitteren Konter schlucken. Catleen Quatmann (63.) war zur Stelle, stellte auf 4:1. Im Gegenzug keimte zwar noch neue Hoffnung auf, als Paula Funcke noch mal verkürzte (64.). Am Ende aber zu wenig.

Wacker: Claußen – Selle, Hutter, Schipke, Bezhaev (82. Düking) – Haack (82. Walter) – Dircks, Weber, Funke, Funcke – Kesse

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