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Volksdistanz

Zwei „Ortskundige“ nutzen ihr Know-how

Münster

Beim City Triathlon in Münster hatten Ortskundige über die Volksdistanz die Nase vorn: Tatjana Kortmann aus Werne und Patrick Hanhart aus Harsewinkel schwammen, fuhren und liefen der Konkurrenz davon.

Von Thomas Austermann

Tatjana Kortmann und Patrick Hanhart haben über die Volksdistanz gewonnen. Foto: Thomas Austermann

Kurz innegehalten und dann schnell zum Ehegatten Holger und Tochter Ella: Tatjana Kortmann aus Werne setzte sich über die Volksdistanz in 1:13:14 Stunden durch und wurde zu allererst von jenen beglückwünscht, die die Leidenschaft der 32-jährigen in Kamen tätigen Lehrerin stets mittragen.

Die Ortskundige, bereits dreimal bei diesem Wettbewerb dabei und 2013 wie 2017 jeweils Zweitplatzierte, legte als ausgezeichnete Schwimmerin („Das liegt mir einfach.“) über die 500-Meter-Teilstrecke bereits die Grundlage. Die erstmals als Radstrecke genutzte Umgehungsstraße erlaubte dann neue Geschwindigkeiten. „Hier ging es nur darum, Tempo zu machen“, sagte die auch für Zweitbundesligist Tri Team Hamburg erfolgreiche Athletin. „Es gab auf der Stecke auch Gegenwind, aber zu fahren war sie gut.“

„Kurs war nicht so anspruchsvoll“

Dem Urteil stimmten die allermeisten Mitmachenden zu, während andere die Abwechslung von einst, als es über ausgeklügelte Wege Richtung Wolbeck ging, etwas vermissten. Gewinner Patrick Hanhart aus Harsewinkel (Trispeed Marienfeld) war als Sportleezen-Experte in seinem Element und nach nach 1:04:05 Stunden deutlich schneller als die Konkurrenz im Ziel.

„Klar war der Kurs rein technisch betrachtet nicht so anspruchsvoll, aber ich mache immer gerne richtig Tempo“, sagte der 31-Jährige, der seit 2015 diesem Triathlon treu ist. 2019 wurde er Vierter unter noch anderen Bedingungen. Seine Liebe zum Radsport lebte er bis vor drei Jahren bei den Jedermann-Wettbewerben im German-Cycling-Cup aus. Auch ganz ausgezeichnet, denn 2014 und 2019 feierte der Maschinenbautechniker jeweils Siege beim Münsterland-Giro. Priorität hat für Hanhart seither der Dreikampf, „auch wenn ich das Schwimmen noch immer als meine Problemdisziplin beschreiben muss.“ Außersportlich steht etwas anderes ganz oben auf der To-do-Liste: Der Umbau einer Scheune zum Wohnhaus.

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