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Fußball: Regionalliga West

Nach dem Deadline-Day: Das sind die Transfers von Preußens Liga-Konkurrenz

Münster

Dann ging doch einiges auf dem Transfermarkt der Regionalliga West. Spitzenreiter RW Essen wie auch Preußen Münster holten jeweils ein Trio und gaben nur einen Spieler ab. Essens Ex-Kapitän Dennis Grote einigte sich mit RWE genau passend auf eine Vertragsauflösung, dass er nicht mehr in Deutschland in dieser Saison wechseln kann.

Von Alexander Heflik

Wird nicht mehr im Trikot von Preußen Münsters Ligakonkurrent Rot-Weiss Essen zu sehen sein: Dennis Grote. Foto: Imago/Beautiful Sports

So viel Zeit nahm sich RW Essen dann doch. Die erwartete Vertragsauflösung mit Dennis Grote, dem 35 Jahre alten bisherigen Kapitän, erfolgte punktgenau. Punktgenau, damit Grote nicht mehr innerhalb der Regionalliga zum Beispiel zum SC Preußen Münster wechseln könnte. Das war am Mittwoch. Das Gerangel um den Ex-Preußen war faktisch schon vorher beendet, RWE hätte einem Wechsel nach Münster keinesfalls zugestimmt. Grote könnte aktuell noch nach Österreich, die Türkei, Schweiz, Russland oder die USA wechseln – aber nicht in Deutschland.

Wechselposse um Grote beendet

RWE trennte sich nach der vermeintlichen Wechselposse kurz vor Weihnachten nur von Grote, langte aber mit Angreifer Markus Kleinsorge, Leihgabe von Drittligist 1. FC Kaiserslautern, Fabian Rüth (TSG Hoffenheim II) und Thomas Eisfeld mächtig zu. Letztgenannter gehört zum Erstliga-Aufstiegskader des VfL Bochum, spielte auch schon für den FC Fulham in England zweitklassig, war aber auch sieben Monate vereinslos.

Verstärkt in der Rückrunde RW Essen: Der ehemalige Bochumer Thomas Eisfeld (links).  Foto: Imago/HMB-Media

Essen holte ein Trio, was der SC Preußen mit Lukas Frenkert (Schalke 04 II), Darius Ghindovean (MSV Duisburg) und dem Niederländer Thomas Kok (FC Jerv/Norwegen) auch tat. Joshua Holtby (Borussia Mönchengladbach II) zog von dannen.

Wuppertal holt Galle

Mit dem Wuppertaler SV legte auch ein dritter Titelanwärter nicht kleinlich nach und verpflichtete Valdet Rama (SV Meppen) und Linksverteidiger Nick Galle (1. FC Saarbrücken) von Drittligisten. Auch Fortuna Köln, eigentlich nicht interessiert an Wintertransfers, lockte den Ex-Lotter Andre Dej aus Aachen ins Südstadion.

15 Wechsel in Aachen

Im Tabellenkeller ging es noch munterer zur Sache. Alemannia Aachen tauschte gleich 15 Positionen, holte neun Spieler – wobei Angreifer Michael Seaton (BSV SW Rehden) gar keine Spielberechtigung erhalten wird. Acht Neue sollen nun mithelfen, in Aachen den Klassenerhalt zu schaffen. Bei SF Lotte wurde ein Quintett geholt, vier Spieler gingen, darunter der noch vereinslose Ex-Preuße David Buchholz (Tor). So gesehen kam den Sportfreunden die Spielabsage unlängst gegen den SC Preußen durchaus gelegen. Und RW Ahlen gab fünf Akteure ab, holte dafür aber nach halbjähriger Wettkampfpause Nico Hecker (SC Verl) und Verteidiger Mordecai Zuhs von Borussia Mönchengladbach II.

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