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Handball: Frauen-Oberliga

Nach dem Sieg gegen Hahlen steht Everswinkel allein an der Spitze

Everswinkel

Der SC DJK Everswinkel ist nach dem Sieg gegen den TSV Hahlen und dem Patzer von Bad Salzuflen alleiniger Tabellenführer. Die SC-DJK-Mannschaft steigerte sich gegenüber der vorherigen Partie, spielte aber längst nicht fehlerlos.

Von René Penno

Luisa Steinhoff (r.) und der SC DJK Everswinkel setzen sich am Sonntagabend in eigener Halle souverän gegen Hahlen durch. Foto: Penno

Everswinkels Oberliga-Handballerinnen grüßen nun allein von der Tabellenspitze. Nachdem Handball Bad Salzuflen vor einer Woche deutlich in Brockhagen verlor und am Samstag gegen Bielefeld-Jöllenbeck nur ein Remis erreichte, ist der SC DJK jetzt alleiniger Tabellenführer. Mit ihrem 36:26-Erfolg gegen den TSV Hahlen konnten sie den Abstand auf Bad Salzuflen noch vergrößern. Die haben allerdings zwei Spiele weniger absolviert. „Das Bild täuscht deshalb auch ein wenig“, sagt SC-DJK-Trainerin Franziska Heinz. Für sie ist die derzeitige Tabelle allenfalls eine Momentaufnahme.

Gegen Hahlen machte ihre Mannschaft am Sonntag gleich Dampf und lag 3:0 vorne. Und wenn der Tabellenführer auf den Vorletzten trifft, scheint es eindeutig zu werden. Ein Trugschluss, wie sich im weiteren Verlauf zeigte. Beim 5:5 waren die Gäste aus Ostwestfalen wieder dran und hatten ihre stärkste Phase. Die SC-DJK-Frauen brauchten einige Minuten, um sich zu finden, dann zogen sie das Tempo wieder an und erhöhten auf 11:6 (20.). Bis zur Pause machten sie weiter Druck und gingen mit einer 16:11-Führung in die Kabinen.

Das Trainer-Duo Franziska Heinz und Manja Görl wollte eine Steigerung zur letzten Partie in Petershagen (35:34) sehen. Die Mannschaft tat ihnen diesen Gefallen, wenngleich sich immer wieder Fehler einschlichen. So kam der TSV Hahlen noch mal auf 17:20 heran, mehr ließ die SC-DJK-Sieben aber nicht zu.

Immer dann, wenn die Gastgeberinnen schnell und mit Wucht nach vorne spielten, war Hahlen chancenlos. Auf diese Weise vergrößerten sie den Abstand bis kurz vor Schluss auf elf Tore. „Ich hatte nie das Gefühl, dass wir verlieren“, machte sich Heinz keine Sorgen, als der TSV noch einmal herankam. Trotzdem war sie nicht ganz zufrieden. In Abwehr und Angriff sah sie „zu viele einfache Fehler. Uns fehlt noch die Konstanz.“

SC DJK: Kluge, Simon – Silvers (6), Große Schute (5), Cordes (5), Steinhoff (4), Schlautmann (4), Stelthove (3), Behrens (2), Hartmann (2), Colbatzky (2/1), Schueler (2), Ruschhaupt (1), Westmeier.

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