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Arminia Ochtrup tritt in Münster an

In Nordwalde steht jede Menge auf dem Spiel

Kreis Steinfurt

Der Westfälische Handballverband hat sich erst einmal gegen eine Saisonunterbrechung ausgesprochen. Der Handballkreis Münster überlässt es den Mannschaften, die unter seine Regie stehen, ob sie angesichts der Corona-Entwicklung antreten oder nicht. Daher deutet Vieles darauf hin, dass es am Samstag und Sonntag um Punkte geht. Für Ochtrup, Nordwalde und Borghorst stehen ganz wichtige Partien an.

-mab/gs-

Für Marc Heitmann (M.) und den SC Nordwalde zählt am Sonntag nur ein Heimsieg. Foto: Matthias Lemhkuhl

Für Arminia Ochtrups Handballer geht es am Samstagnachmittag (Anwurf: 16 Uhr) um wichtige Landesligapunkte. Bei Münster 08 gilt es, an den Husarenritt gegen den TV Vreden vor zwei Wochen (35:31) anzuknüpfen.

Von den Töpferstädtern (5:7 Punkte) muss auch viel kommen, denn die Hausherren (6:6) haben einiges auf dem Kasten. „Das ist eine ganz abgezockte Truppe, sehr ausgeglichen besetzt und schwer auszurechnen“, erklärt Arminias Co-Trainer Pascal Heitz, der die Münsteraner in dieser Spielzeit schon zwei Mal unter die Lupe genommen hat.

TuS Recke, BSV Roxel und Sparta Münster – das sind die Gegner, gegen die die Landesliga-Handballerinnen des SC Münster 08 ihre Punkte geholt haben. Ansonsten gehören die Nullachter als Tabellenachte wie der TB Burgsteinfurt zur unteren Hälfte der Tabelle. Mit anderen Worten: ein durchaus schlagbarer Kontrahent für das Team von Trainer Jürgen Kötterheinrich.

Das sieht auch der TB-Coach so und sagt: „Wir kennen Münster 08 gut. Dort spielen drei von unseren Ehemaligen.“ Sarah Runge, Jacqueline Specht und Anita Hüwe. Letztere wird nicht auf dem Parkett zu finden sein, da sie Mutter wird. „Das sind drei von vier Leistungsträgerinnen bei 08. Die wollen wir versuchen, in ihrem Aktionsradius einzuschränken“, so Kötterheinrich, der allerdings auch Wert darauf legt, dass seine Mannschaft „vorne selbst treffen muss.“ Ausfälle gibt es bei den TB-Damen keine. Anwurf ist am Sonntag um 16 Uhr in der Willibrordhalle.

Der Handballkreis Münsterland hat den Vereinen in den Ligen, die zu seinem Geltungsbereich gehören, freigestellt, ob sie angesichts der aktuellen Coronazahlen antreten wollen oder nicht. „Wir diskutieren das gerade“, bezieht Rainer Nowack, Trainer des Bezirksligisten SC Nordwalde, vor dem Derby am Sonntag gegen den TV Borghorst (Anwurf: 17.15 Uhr, Wichernhalle) Stellung. Sollte angepfiffen werden, ist für beide Seiten in Stein gemeißelt, dass nur zwei Punkte zählen. Ansonsten dürfte es mit dem Erreichen der Meisterrunde ganz eng werden.

„In der Abwehr haben wir Vorteile, und im Hinspiel waren wir im Angriff variabler. Aber das braucht nichts zu heißen, Borghorst ist gefährlich“, erinnert Nowack an den 29:25-Erfolg im ersten Aufeinandertreffen. „Das ist ein ganz wichtiges, aber auch ein ganz schweres Match“, weiß Borghorsts Trainer Daniel Ahmann um die Bedeutung der 60 Minuten.

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