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Kreisliga A: FCN verpasst Heimsieg gegen Altenrheines Reserve

Kein Wunder von Nordwalde

Nordwalde

Die Chance, über den Umweg eines Entscheidungsspiels doch noch Meister zu werden, war für den 1. FC Nordwalde eher klein. Daher hielt sich die Enttäuschung über die 1:2-Niederlage gegen den SC Altenrheine II auch in akzeptablen Grenzen. Zur Pause befand sich die Elf von Trainer André Wöstemeyer aber auf einem sehr, sehr guten Weg.

-mab-

Simon Markfort (2.v.l.) behakt sich mit dem Altenrheiner Angreifer Lukas Löcke. Foto: Thomas Strack

Der 1. FC Nordwalde hat die kleine Chance verpasst, den FC Eintracht Rheine II noch von der Tabellenspitze zu stoßen und ein Entscheidungsspiel zu erzwingen. Vor eigenem Publikum verloren die Blauen gegen den SC Altenrheine II mit 1:2. Allerdings hätte der Elf von Trainer André Wöstemeyer selbst ein Sieg nichts gebracht, da sich der Rivale in der parallel stattfindenden Partie in Metelen schadlos hielt (3:2).

„Wir waren nicht so gut wie sonst. In der Regel erspielen wir uns pro Spiel fünf, sechs hochkarätige Chancen – heute waren es nur anderthalb“, berichtete Wöstemeyer. Trotzdem gingen die Hausherren mit einem 1:0 in die Pause. Außenverteidiger Justin Thom spritzte in eine Flanke (45.). Da die FCE-Reserve zu diesem Zeitpunkt in Metelen hinten lag, deuteten einige Anzeichen auf ein Entscheidungsspiel hin.

Doch nur Sekunden nach dem Wiederanpfiff kamen die Gäste durch Alexander Watta zum 1:1. „Ich war noch gar nicht wieder an meiner Bank angekommen, da fällt der Treffer schon“, schüttelte Wöstemeyer mit dem Kopf.

Die Nordwalder wollten zwar, konnten aber nicht. „Wir sind nicht richtig durchgekommen. Die Altenrheiner haben das allerdings auch sehr gut gemacht. Mit Watta und Mario Brinkmann hatten die auf den wichtigen Positionen zwei ganz starke Leute dabei“, resümierte Wöstemeyer.

Das Altenrheiner 2:1 von Lukas Stellmacher (64.) ließ den Aufstiegstraum des FCN endgültig platzen. Ein Comeback gelang dem Heimteam nicht mehr, und so mussten die Nordwalder mit der Vizemeisterschaft Vorlieb nehmen. Dem SCA nützte der Sieg auch nichts mehr, die Mannschaft steigt als Vorletzter in die B-Liga ab.

„Wir haben eine super Rückrunde gespielt. Als Sechster sind wir in die zweite Saisonhälfte gegangen, am Ende stehen wir auf Rang zwei. Das kann sich sehen lassen“, betonte Wöstemeyer.

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