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Münsterlandliga: SC Nordwalde gewinnt in Münster mit 32:31

Nichts für schwache Nerven

Nordwalde

Der SC Nordwalde hat es mal so richtig spannend gemacht. Mit 32:31 setzte sich das Team von Trainer Thomas Brügge am Sonntagabend bei der HSG Preußen/Borussia Münster durch. Dabei überschlugen sich in der Schlussphase die Ereignisse.

-lem-

Noah Dornbusch (2.v.r.) zeigte beim 32:31-Auswärtssieg des SCN eine famose Leistung und war bester Torschütze. Foto: Matthias Lehmkuhl

Die Handballer des SC Nordwalde haben den Tabellenvierten der Münsterlandliga, die HSG Preußen/Borussia Münster, mit 32:31 (16:17) geschlagen. Dabei siegte die Mannschaft von Trainer Thomas Brügge am Sonntagabend nach einem Herzschlagfinale in der Sporthalle der Ludwig-Erhard-Schule in Münster und fügte damit dem Gastgeber die erste Heimniederlage der Saison zu.

Nordwalde musste mit seinen roten Auswärtstrikots antreten, deren Rückennummern nicht mit den üblichen grünen Jerseys übereinstimmten. Dieser Umstand sollte in der Schlussphase noch eine Rolle spielen.

In der ersten Halbzeit lag der SCN teilweise mit vier Toren zurück (4:8 und 6:10), kämpfte sich aber immer wieder heran. Mit einer 17:16-Führung für den Gastgeber ging es in die Kabine. „Münster versuchte, seine Tore immer spielerisch zu erzielen. Die Angriffe dauerten so lang, dass die Referees oft Zeitspiel anzeigten“, stellte Nordwaldes Trainer Thomas Brügge fest.

Mit der 5-1-Deckung der HSG kam der SC Nordwalde in der zweiten Halbzeit immer besser klar. Zwar gerieten die Gäste erneut in Rückstand – 16:19 (32.) und 17:20 (34.) – , doch immer wieder verkürzte der SCN und konnte sogar ausgleichen. In der 50. Minute drehte die Truppe aus dem Kreis Steinfurt die Partie (29:28). Jetzt musste Münster einem Rückstand hinterherlaufen.

In der 57. Minute erhielten der mit Gelb vorbelastete Thomas Brügge und Rückraumspieler Fin Ratert eine Zwei-Minuten-Strafe. Die Schiedsrichter waren dazu gezwungen, weil Brügge ihnen eine falsche Rückennummer von Fin Ratert zugerufen haben soll, und sein Spieler mit einer anderen Rückennummer im Spielbericht eingetragen war. Ergo musste Nordwalde in der Schlussphase in doppelter Unterzahl spielen. „Das haben die Jungs hervorragend gelöst. Und das Beste war, dass Sven Hülskötter in Unterzahl von der rechten Seite noch den Siegtreffer für uns erzielen konnte“, freute sich Brügge über den Husarenstreich. Münster hatte zwar nach der Schlusssirene Protest eingelegt, „aber ich glaube, dass der zu nichts führen wird“, so der Coach abschließend.

Tore: Dornbusch (8/5), Büchter, Hülskötter (beide 5), Cohausz (4), Eilers, Elshoff, Liesenkötter (je 3) und Averbeck (1).

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