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Fußball: Zwei Gegentore in acht Minuten bedeuten K.o.-Schlag

Nordwalde verliert 0:2

Nordwalde

Mit einem Sieg gegen Fortuna Emsdetten hätten sich der 1. FC Nordwalde noch einmal so richtig zurück gemeldet im Aufstiegsrennen. Nun trennen sie sechs Punkte vom neuen Spitzenreiter FC Eintracht Rheine II.

-tv-

Daniel Lepping (r.) und Co. unterlagen mit 0:2. Foto: Thomas Strack

Der 1. FC Nordwalde hat im Verfolgerduell bei Fortuna Emsdetten mit 0:2 (0:0) den Kürzeren gezogen. Die Fortunen klettern in der Tabelle, ebenso wie die SF Gellendorf, am nun sechstplatzierten FCN vorbei.

Dabei waren die Gäste laut Coach André Wöstemeyer über weite Strecken die bessere Mannschaft: „Zumindest in der ersten Halbzeit hatten wir sie im Griff. Das Chancenplus lag klar auf unserer Seite.“ Beispiele: Nach einem Getümmel im Emsdettener Strafraum kam Robin Lenger zum Abschluss, doch sein Versuch rauschte knapp am linken Pfosten vorbei (20.). Gut eine Viertelstunde später tauchte Nicolas Mocciaro alleine vor Fortuna-Keeper Marvin Feld auf, die Kugel sprang aber vom Innenpfosten wieder heraus.

Kurz nach dem Seitenwechsel war es wieder Mocciaro, der sich über die rechte Seite durchtankte, doch Feld war zur Stelle. Wenig später waren die Nordwalder erneut im Aluminium-Pech: Julian Schoos Freistoß knallte an den Pfosten.

Der Gastgeber hatte in der Folge mehr Glück vorm Tor und sorgte mit zwei Treffern innerhalb von acht Minuten für die Entscheidung. Beide Male verteidigte die FCN-Abwehrreihe nicht konsequent genug: „Die Gegentore waren auf alle Fälle vermeidbar“, so Wöstemeyer. Zunächst schob Joscha Thurau die Kugel aus rund acht Metern in die Maschen (68.). Wenig später verteidigte die Nordwalder Hinterreihe erneut nicht griffig genug im eigenen Sechzehner, sodass Michel Bröker den Deckel draufmachte (76.). Der Doppelschlag bedeutete das K.o. für die Wöstemeyer-Elf, die in der Folge nichts Nennenswertes mehr zustande brachte. „Wir haben schon stärker gespielt als Fortuna“, erklärte Wöstemeyer. „Leider hatten wir vorm Tor zu viel Pech. Eigentlich hätten wir gewinnen müssen.“

Die nächste Gelegenheit dazu bietet sich dem FCN am kommenden Sonntag gegen Skiclub Rheine.

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