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Münsterlandliga: SCN 14:21 in Hiltrup

Nordwalder Offensive ist nur ein laues Lüftchen

Nordwalde

Wenn zwei dominante Abwehrreihen aufeinandertreffen, fallen im Allgemeinen beim Handball wenig Tore. So war es auch in der Partie der Münsterlandliga zwischen der DjK Eintracht Hiltrup und dem SC Nordwalde. Allerdings war die Defensive der Hiltruper am Samstagabend noch etwas besser als die der Gäste. Der SCN verlor sein Auswärtsspiel mit 14:21.

-lem-

Felix Rathmann erzielte ebenso drei Tore wie seine beiden Nordwalder Mannschaftskollegen Hendrik Elshoff und Fin Ratert. Foto: lem

Den Ausgang ihres vierten Auswärtsspiels der aktuellen Meisterschaftssaison haben sich die Handballer des SC Nordwalde ganz anders vorgestellt. Am Samstagabend bezog der SCN mit dem 14:21 (8:10) eine Niederlage bei DJK Eintracht Hiltrup, die so nicht eingeplant war.

Junge Truppe

„Ich hatte eigentlich damit gerechnet, dass wir aus Hiltrup etwas mitnehmen können“, meinte Trainer Thomas Brügge. Nordwalde trat in Hiltrup mit einer ganz jungen Truppe an. Die arrivierten Spieler Marius Cohausz und Sven Büchter mussten kurzfristig krankheitsbedingt ihre Teilnahme absagen. „Deswegen darf man so einer jungen Mannschaft auch mal einen schlechten Tag zugestehen“, relativierte Brügge. „Hiltrup war nicht die sieben Tore besser als wir, sondern wir waren die sieben Tore schlechter“, ergänzte der Nordwalder Coach, fügte aber im gleichen Atemzug hinzu, dass die DJK Eintracht zurecht dort oben in der Tabelle stünde.

Hinten hui, vorne pfui

Beim SCN klappte vor allem in der Offensive so gut wie gar nichts. Wenigstens funktionierte die Abwehr mit einem ausgezeichneten Keeper Stefan Kannenbrock zwischen den Pfosten, der die beiden etatmäßigen Schlussmänner Tim Severin und Michael Köster ersetzte.

Sechs magere Tore

Als es zur Pause 10:8 für den Gastgeber stand, hatte der SCN noch alle Möglichkeiten, die Partie zu seinen Gunsten zu drehen. „Aber mit sechs mageren Toren in der zweiten Halbzeit kann man ein Spiel nicht gewinnen. Vor allem nicht in fremder Halle“, stellte Brügge fest.

Was seine Jungs vorne auch veranstalteten, wenn sie mal eine gute Abschlusschance hatten, stand ihnen am Ende immer wieder Hiltrups großartiger Schnapper Sebastian Filusch im Weg. Spätestens beim 12:17-Zwischenstand in der 48. Minute war der Drops gelutscht.

Am kommenden Sonntag wollen die Nordwalder Handballer zumindest in Senden zeigen, dass sie auch auswärts Punkte holen können.

Tore: Elshoff, Ratert und Rathmann (je 3), Hülskötter (2), Averbeck (1/1), Altenburg und Beckhoff je(1).

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