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Münsterlandliga: SCN zieht in Senden mit 33:35 den Kürzeren

Nordwalder verlieren

Nordwalde

Das Jahr 2022 haben die Handballer des SC Nordwalde mit einer Niederlage beendet. Beim ASV Senden II unterlagen sie mit 33:35 (13:15). Entscheidend war eine Schwächephase Mitte der zweiten Halbzeit.

Peter Averbecks (2.v.l.) sieben Tore reichten nicht, damit der SC Nordwalde Zählbares aus Senden mit nach Hause bringt. Foto: Matthias Lehmkuhl

Für die Handballer des SC Nordwalde ist

das letzte Punktspiel des Jahres in der Münsterlandliga nicht nach Plan verlaufen. Bei der Reserve des ASV Senden unterlag das Team von Trainer Thomas Brügge mit 33:35 und rutschte dadurch in der Tabelle auf den siebten Platz ab.

Deutlich zu erkennen waren die Probleme, die die Gäste mit dem „Harzen“ hatten. Diverse Anspiele kamen nicht an, zudem wurden einige Würfe zu ungenau angesetzt. „Ich will die Niederlage nicht darauf reduzieren, denn Senden hat schon clever gespielt, aber für uns ist es halt echt ungewohnt, wenn mit Harz gespielt wird“, argumentierte Brügge.

In der 22. Minute lagen die Gäste mit 6:11 zurück, doch bis zur Pause verkürzten sie auf 13:15. „Senden hat im erwarteten 3-2-1 verteidigt. Darauf hatten wir uns vorbereitet. Die taktischen Vorgaben sind auch ganz gut umgesetzt worden“, fand der SCN-Coach.

Im zweiten Abschnitt führte der ASV zwar ständig, aber die Nordwalder ließen sich nicht abschütteln. In doppelter Überzahl verkürzte Hendrik Elshoff auf 24:25 (46.), doch das Heimteam konterte direkt – 26:24. Im Anschluss verloren die Gäste etwas den Faden – und das bestrafte der Kontrahent bis zur 55. Minute mit einem 8:3-Lauf (34:27). Die Nordwalder steckten den Kopf keineswegs in den Sand, was letztlich zu nicht mehr als einer Ergebniskosmetik führte. „Die Jungs haben in dieser Phase gezeigt, dass sie wollen. Das spricht für die Moral und super Stimmung innerhalb der Truppe“, so Brügge nach dem Match.

Ein Spiel haben die Nordwalder in der Hinrunde noch zu absolvieren. Am 15. Januar (Sonntag) erwarten sie Schlusslicht HSG Ascheberg/Drensteinfurt. „Wenn wir da gewinnen sollten, hätten wir 14:12 Punkte auf dem Konto. Damit wären wir voll im Soll“, bilanzierte Thomas Brügge, der jedoch auch warnte: „Neunter sollten wir angesichts des vermehrten Abstiegs schon werden. Und man weiß ja nie, was bei den Teams, die aktuell hinter uns stehen, noch so alles personell passiert.“

Um dementsprechend vorbereitet zu sein, bestellt der Trainer seine Schützlinge auch schon am 27. Dezember wieder zum Training ein. „Das wird nach den Feiertagen dann eine Fettverbrennungseinheit“, geht Thomas Brügge davon aus, dass seine Jungs Weihnachten in vollen Zügen genießen werden.

Tore: Rathmann (8), Averbeck (7/1), Elshoff (6), Hülskötter, Altenburger (beide 3), Cohausz (2), Ratert, Dornbusch, Beckhoff und Liesenkötter (alle 1).

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