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Turnier beim Reit- und Fahrverein Nordwalde

Zwei Duos dominieren

Nordwalde

Kevin Dües oder Jannes Göhlfennen? Das war die alles entscheidende Frage im Stechen des Großen Preises von Nordwalde. In der letzten Prüfung des Turniers beim Reit- und Fahrverein Nordwalde waren die beiden Reiter mit jeweils zwei Pferden vertreten. Jubeln konnte am Ende nur einer. Derweil freuten sich zwei Nordwalder Reiterinnen über die Josef-Wulf-Gedächtnis-Preise.

Von Vera Szybalskiund

Machten den Großen Preis von Nordwalde unter sich aus: Jannes Göhlfennen (l.), der sich mit Christiano Ronaldo schließlich gegen Kevin Dües und Silvertops For You durchsetzte. Auch die Plätze drei bis fünf bei dem M*-Springen belegten die beiden Reiter. Foto: Vera Szybalski

Vier Pferde, zwei Reiter, ein Stechen: Den Sieg im Großen Preis von Nordwalde machten Kevin Dües vom ZRFV Altenberge und Jannes Göhlfennen vom RuFV Isterberg unter sich aus. Beide hatten sich jeweils mit zwei Pferden für das Stechen bei dem Springen der Klasse M* qualifiziert, das das dreitägige Turnier beim Reit- und Fahrverein Nordwalde am Sonntagabend abschloss.

Letztlich war Christiano Ronaldo mit Göhlfennen im Sattel nicht zu schlagen. Das Paar legte im Stechen mit 35,89 Sekunden die schnellste Zeit hin und leistete sich keinen Abwurf. Dües war mit Silvertops For You etwas langsamer, blieb aber ebenfalls fehlerfrei und wurde Zweiter. Mit Number One reihte sich Göhlfennen auf Rang drei ein, vor Dües mit Connella auf Platz vier. Mit seinem dritten Pferd Celektus schaffte es der Altenberger wegen eines Zeitstrafpunkts im Umlauf zwar nicht ins Stechen, wurde aber Fünfter.

Sehr gute Starterfelder

Enttäuschend verlief das M*-Springen derweil für Hendrik Kloppenborg vom gastgebenden Reitverein, der weder mit Veni Vidi Vici noch mit Funky Lady den Umlauf beendete. Dieser war bei der zweitletzten Reiterin von einem starken Regenschauer unterbrochen worden, ehe das M*-Springen fortgesetzt werden konnte. Ansonsten konnte sich Turnierleiter Josef Wulf aber nicht über das Wetter an den drei Tagen beschweren: „Wir haben Glück gehabt. Es waren passende Temperaturen.“ Auch sonst sei „alles glatt verlaufen“, sagte Wulf: „Wir hatten sehr gute Starterfelder und absolute Top-Bedingungen sowohl beim Springplatz als auch bei der Dressur.“ Die Besucherzahlen seien an allen drei Tagen hoch gewesen, „weit über den Erwartungen“ in Corona-Zeiten, sagte Wulf.

Und die Zuschauer bekamen auch einiges geboten: Am Freitag standen die Nachwuchspferde im Mittelpunkt, am Samstag gewannen Markus Melchers und Philipp Borgmeier vom gastgebenden Reitverein sowie Kevin Dües das Mannschaftsspringen der Klassen E, A* und L. Bei der Springprüfung mit steigenden Anforderungen der Klasse M* waren Vera Schilling (ZRFV Altenberge) und Casys Shadow nicht zu schlagen. Sie waren mit 53,35 Sekunden das schnellste Paar und siegten vor Marie-Sophie Oelrich (Integrativer ZRVFV Ladbergen) mit Clear Moon und Kevin Dües mit Connella. Einen Heimsieg feierte Hendrik Kloppenborg mit Funky Lady bei der Punktespringprüfung der Klasse L mit Joker.

Grund zur Freude für zwei Nordwalderinnen

Ein goldenes Wochenende erlebten Carolin Fehmer vom RV St. Martin Greven-Bockholt und Sinaeda Jocaba. Das Paar siegte am Samstag in der Dressurreiterprüfung der Klasse M* mit einer Wertnote von 7,8 und sicherte sich mit der gleichen Wertnote auch am Sonntag den Sieg in der Dressurprüfung der Klasse M*. In Dressurreiterprüfungen der Klasse L* durften sich am Samstag Pauline Weitkamp (RFV Billerbeck) mit Alfa Romeo und Philine Feldmann (RFV Greven) mit Zazouela über Siege freuen. In einer Dressurprüfung der Klasse L* triumphierten Weitkamp und Alfa Romeo am Sonntag erneut.

Im Springparcours waren am letzten Turniertag auch Luisa Kühlkamp (LZRFV Gronau) mit Avec Charme erfolgreich, die eine Stilspringprüfung der Klasse L gewann sowie Jacqueline Hempe (RFV Nienberge) mit Cula Lou, die in einer Zwei-Phasen-Springprüfung der Klasse L alle Konkurrenten hinter sich ließen.

Für zwei Nordwalderinnen gab es am Ende des Turniers auch noch mal Grund zur Freude: Greta Rohmann und Lara Middelhoff (Junioren) erhielten die Josef-Wulf-Gedächtnis-Preise.

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