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Handball: Damen von GW Nottuln verlieren völlig verdient

20 gute Minuten reichen einfach nicht

Nottuln

Chancenlos waren die Landesliga-Handballerinnen der DJK Grün-Weiß Nottuln bei der 15:23-Pleite im Heimspiel gegen Vorwärts Wettringen 2.

-te-

Ein für die Partie typisches Bild: Nottulns Lea Kullmann bleibt in der Wettringer Abwehr hängen. Foto: Klaus Schulte

Chancenlos waren die Landesliga-Handballerinnen der DJK Grün-Weiß Nottuln bei der 15:23-Pleite im Heimspiel gegen Vorwärts Wettringen 2.

Erstmals mit voller Bank angetreten, konnten die Grün-Weißen nur bis zum 7:8 nach 20 Minuten mithalten, ehe die ebenfalls mit voller Kapelle angereisten Gäste die Harmlosigkeit des Nottulner Rückraums erkannten und am Kreis die Reihen schlossen. Mit dem Ergebnis, dass die Nottulnerinnen 22 (!) Minuten ohne Torerfolg blieben. Eine Bewegung ohne Ball fand praktisch nicht statt, aus den Eins-gegen-Eins-Situationen gingen die Nottulnerinnen praktisch immer als Verliererinnen hervor. Zudem leisteten sich die Spielerinnen von GWN-Trainer Jörg Schüller zahlreiche Abspielfehler. Schon zur Pause lagen die Grün-Weißen daher deutlich mit 8:13 zurück.

Nach dem Wechsel wurde es nicht besser, ganz im Gegenteil. Mit einem Sechs-Tore-Lauf zogen die Gäste auf 19:8 davon (43.). Erst ein Siebenmeter durch Maike Eckhardt brach den Bann. Von nun an konnten die Gastgeberinnen wenigstens in einigen Situationen glänzen und den im Gefühl des sicheren Sieges nachlassenden Gästen Paroli bieten. Am Ende gingen die Punkte beim 23:15 völlig verdient an Wettringen. Den Grün-Weißen bleibt die Erkenntnis, dass ohne Torgefahr aus dem Rückraum selbst die beste Kreisläuferin auf verlorenem Posten steht. „Wenn man vorne kein Tor macht, kann man auch nicht gewinnen“, war Jörg Schüller entsprechend bedient.

Schon am Donnerstag (28. April) können es die Grün-Weißen besser machen. Um 20.30 Uhr erwarten sie in eigener Halle den Tabellensiebten 1. HC Ibbenbüren zum Nachholspiel.

GWN-Tore: Marina Rotermund (6/3), Sophie Denkinger (2), Sabrina Welp (2), Anne Bröcking (1), Maxima Faltmann (1), Sanja Nieborg (1) und Maike Eckhardt (1/1).

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